Borussia Dortmund: Dieses Bild zeigt eindrucksvoll, wie schlimm die BVB-Lage WIRKLICH ist

Borussia Dortmund kassierte am Samstagabend beim 3:4 in Leverkusen den nächsten herben Rückschlag.
Borussia Dortmund kassierte am Samstagabend beim 3:4 in Leverkusen den nächsten herben Rückschlag.
Foto: imago images/Team 2

Nach der bitteren 3:4-Pleite bei Bayer Leverkusen ist Borussia Dortmund böse enttäsucht. Wie schlimm es derzeit wirklich um den BVB bestellt ist, bringt ein ganz bestimmtes Bild besonders deutlich zum Ausdruck.

32 Gegentore nach 21 Spielen – das ist ein erschreckend schwacher Wert für eine Mannschaft, die um die Meisterschaft spielen will. Wie schwach dieser Wert des BVB tatsächlich ist, zeigt ein Blick in die Historie von Borussia Dortmund.

Borussia Dortmund: BVB mit massiven Problemen

Seit zwölf Jahren kassierte der BVB nicht mehr so viele Gegentore nach 21 Partien wie in dieser Spielzeit. Das bisher letzte Mal, als Borussia Dortmund nach 21 Spieltagen mehr als 30 Treffer hinnahm, war die Saison 2007/08.

Damals lag der BVB nach 21 Spielen im Niemandsland der Tabelle. Dank eines 1:0 gegen Hansa Rostock hatte Borussia Dortmund sich im Februar 2008 einen wichtigen Puffer auf die Abstiegsränge verschafft. Zum gleichen Zeitpunkt hatten die Schwarzgelben damals 36 Gegentore kassiert.

Der BVB beendete die Saison 2007/08 auf dem 13. Tabellenplatz. Mit 62 Gegentoren war Borussia Dortmund damals die Schießbude der Liga.

Und dann kam Klopp

Im Sommer 2008 gab es dann den womöglich wichtigsten Umbruch in der Vereinsgeschichte von Borussia Dortmund. Jürgen Klopp ersetzte den damaligen Trainer Thomas Doll. Und statt der Opa-Abwehr um Robert Kovac und Christian Wörns gab es plötzlich den Kinder-Riegel mit den damals 19-jährigen Mats Hummels und Neven Subotic.

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Sofort ließ der BVB die vielen grauen Jahre des Abstiegskampfs hinter sich. Seitdem ging es für Borussia Dortmund steil bergauf. Nie wieder kassierten die Schwarzgelben derart viele Gegentreffer. Bis jetzt.

Es wäre vermessen, von einem Rückfall in alte Zeiten zu sprechen. Schließlich ist der BVB aktuell auch trotz der vielen Gegentore deutlich besser aufgestellt, als man es sich 2008 hätte erträumen können.

Dennoch: Die vielen Gegentreffer sind für Borussia Dortmund ein alarmierendes Signal. Wenn der BVB diese Schwäche nicht schleunigst ablegt, kann die Mannschaft von Trainer Lucien Favre sich schon im März von allen Saisonzielen verabschieden.

Die kommenden Spiele des BVB

In den kommenden Wochen bekommt Borussia Dortmund mehrere Chancen, um zurück in die Erfolgsspur zu finden. Am Freitag empfängt der BVB die Frankfurter Eintracht. Am darauffolgenden Dienstag ist Paris Saint-Germain im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zu Gast.

 
 

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