Borussia Dortmund: Ungewohnt angriffslustige Worte von Favre vor dem Derby – „Werden es schaffen“

Die denkwürdigsten Revierderbys der letzten 20 Jahre

Wenn der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund aufeinandertreffen kochen die Emotionen im Ruhrgebiet hoch. Das waren die denkwürdigsten Derbys der vergangenen 20 Jahre.

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Es scheint, als sei selbst Lucien Favre vor dem Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 elektrisiert. Der BVB-Trainer ist nicht gerade für klare Kampf- und Titelansagen bekannt, gilt eher als zurückhaltend.

Doch vor dem Derby kann auch er sich nicht verstecken – schon gar nicht nach dem peinlichen 1:3 von Borussia Dortmund in Rom. Daher macht Favre nun eine ungewohnt offensive Ansage vor dem Derby.

Borussia Dortmund: Favre setzt alles auf den Derby-Sieg

Nach dem Champions-League-Auftakt mussten sich Spieler und Trainer des BVB ordentlich Kritik gefallen lassen. Wieder einmal zeigten die Schwarzgelben auswärts eine katastrophale Leistung und verloren verdient und chancenlos.

Ausgerechnet so kurz vor dem Derby gegen ein mehr als angeschlagenes Schalke. Alles andere als ein Sieg wäre aus Dortmund-Sicht bei der derzeitigen sportlichen Lage eine große Überraschung, doch nach Dienstag zittern die Fans des BVB. Beendet der große Rivale seine Sieglos-Serie ausgerechnet am Samstag?

Davon will Favre vor dem Showdown nichts wissen. Stattdessen gibt er sich ungewohnt selbstbewusst und macht deutlich, dass nur der Sieg zählt. „Das Spiel gegen Schalke wird ganz anders. Wir werden es schaffen, einen Sieg zu erreichen“, erklärte der Schweizer auf der Pressekonferenz vor dem Derby.

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In Rom habe man zu viel Fehler gemacht. Das könne manchmal passieren. Dennoch sei er überzeugt davon, am Samstag drei Punkte einfahren zu können. Auch Favre dürfte bewusst sein, dass die Stimmung in Dortmund mit einer Niederlage gegen Schalke endgültig kippen könnte.

Trio kehrt zurück

Dabei hilft natürlich auch, dass mit Emre Can, Manuel Akanji und Thorgan Hazard drei Spieler zurück in den Kader kehren werden. Favre gewinnt dadurch einige Optionen zurück – besonders in der Abwehr, wo es in Rom am meisten hakte. Can wurde in Rom wegen seiner Rotsperre an allen Ecken und Enden vermisst, Akanji hat seine Corona-Quarantäne hinter sich.

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Auf den Außenbahnen könnte der ebenfalls wieder genesene Thorgan Hazard für neuen Schwung sorgen. Dort war zuletzt allen voran Jadon Sancho völlig außer Form. Vielleicht tut ihm die Konkurrenz gut, um an die letzte Saison anzuknüpfen.

Wer steht im Tor?

Auf eine weitere spannende Personalfrage wollte Favre allerdings keine Antwort geben: Wer steht gegen Schalke 04 im Tor? Zuletzt hatte drei Mal in Folge Marwin Hitz spielen dürfen. Stammtorwart Roman Bürki fehlte in Hoffenheim zuletzt krankheitsbedingt.

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Jedoch musste er nach seiner Rückkehr in den Kader auf der Bank Platz nehmen. Eine Wachablösung? „Wir werden das am Samstag sehen“, sagte Favre. „Mehr kann ich dazu nicht sagen.“ (mh)

 
 

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