Dortmund

Borussia Dortmund: BVB-Legende platzt der Kragen – „Ich hab echt einen Kotzreiz!“

Bruno „Günna“ Knust rastete wegen des Sky-Desasters bei Bayern - Dortmund richtig aus.
Bruno „Günna“ Knust rastete wegen des Sky-Desasters bei Bayern - Dortmund richtig aus.
Foto: imago images, Bastian Haumann / Funke Foto Services

Dortmund. Bruno Knust hatte schon vor dem 0:1 die Faxen dicke. Wie Tausende weitere Fans von Borussia Dortmund saß der frühere BVB-Stadionsprecher am Samstagabend vor dem Tablet und starrte auf eine Fehlermeldung.

Das Desaster bei „Sky Go“ hatte auch „Günna“ getroffen, der in seiner Umkleide im Theater Olkpetal in Dortmund auf seinen Auftritt wartete und so viel wie möglich vom Spitzenspiel Bayern München gegen Borussia Dortmund sehen wollte.

Borussia Dortmund: BVB-Legende Bruno Knust dreht wegen Sky Go durch

Doch damit war Essig! Durch eine Störung konnte keiner via „Sky Go“ und „Sky Ticket“ das Gipfeltreffen sehen – und das machte Bruno Knust richtig sauer.

Der Sänger der inoffiziellen BVB-Hymne und Texter von „Leuchte auf mein Stern, Borussia“ machte seinem Ärger bei Facebook Luft, knallte eine Hassbotschaft Richtung Sky in die Welt.

„Ich hab echt einen Kotzreiz, bin im Theater und Sky Go macht die üblichen Mucken. Website nicht erreichbar und in der Hotline nur Luschen!“, flucht der heutige Kabarettist. „Hoffentlich macht der BVB heute ne bessere Performance als die Nichts-auf-die-Reihe-Krieger von Sky.“

Später durfte sich Knust, wie so viele BVB-Fans, darüber „freuen“, dass der Stream ausgefallen war. Borussia Dortmund lieferte in München erneut einen Auftritt zum Vergessen ab, verlor 0:4.

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Bayern - BVB: So lief das Spiel

Von An- bis Abpfiff spielte nur der FC Bayern. Wie schon in den Vorjahren war Borussia Dortmund bei seinem Auftritt in München völlig von der Rolle.

Robert Lewandowski brachte die Hausherren schon nach 16 Minuten in Führung. In der zweiten Hälfte gab es kein Aufbäumen des BVB, die Gäste fielen stattdessen in sich zusammen. Serge Gnabry (47.) erhöhte kurz nach Wiederanpfiff auf 2:0, ehe Lewandowski (76.) und ein Eigentor von Mats Hummels (79.) das Spiel entschieden.

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Hummels mit bitterer Analyse

Mats Hummels nahm nach dem Debakel kein Blatt vor den Mund. „Es ist ein Zeichen für uns, dass wir selber keine Top-Truppe sind“, sagte der BVB-Verteidiger: „Wir können eine sein an unseren guten Tagen. Aber eine absolute Top-Mannschaft ist das auch an den schlechten Tagen. Das schaffen wir eben bisher vor allem auswärts zu selten abzurufen.“

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke trommelte nach der peinlichen Pleite eine Elefantenrunde zusammen. Gemeinsam mit Sportdirektor Michael Zorc, Leiter der Profiabteilung Sebastian Kehl und Berater Matthias Sammer soll „der Ist-Zustand“ schonungslos analysiert werden.

 
 

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