Borussia Dortmund: BVB-Boss Watzke wird deutlich – „Schwächt die ganze Liga“

Borussia Dortmund: Hans-Joachim Watzke ist gegen eine Neuverteilung der TV-Gelder.
Borussia Dortmund: Hans-Joachim Watzke ist gegen eine Neuverteilung der TV-Gelder.
Foto: Kevin Voigt/Jan Huebner/Pool

Die Bundesliga hat einen neuen TV-Rechte-Vertrag abgeschlossen. 4,4 Milliarden Euro verdient die Deutsche Fußball-Liga in den nächsten vier Jahren. Das kommt auch Borussia Dortmund zu Gute.

Einige Vereine plädieren jetzt für die Umverteilung der Fernsehgelder. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ist jedoch strikt dagegen.

Borussia Dortmund: Watzke ist gegen eine Umverteilung der Fernsehgelder

Die DFL konnte in dieser Woche die neuen Rechte-Partner vorstellen. Über 4,4 Milliarden Euro spült der neue Vertrag in die Kassen. Damit verzeichnet die Deutsche Fußball-Liga einen leichten Rückgang. In der vergangenen Periode brachten die TV-Gelder rund 4,64 Milliarden Euro ein.

Jan Lehmann, kaufmännischer Vorstand bei Mainz 05, regte im „kicker“ nun eine Umverteilung der Fernsehgelder an. Kleinere Clubs seien stärker von Medienerlösen abhängig als die großen Vereine. Auch Bremens Clubboss Klaus Filbry sagte: „Wir müssen uns auf die Verteilung der nationalen und internationalen Medienerlöse konzentrieren, um einen fairen und integren Wettbewerb hinzubekommen.“

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Hans-Joachim Watzke hingegen spricht sich gegen eine Umverteilung der Gelder aus. Es sei der falsche Weg. „Ich bin der Meinung, dass der Status quo richtig ist. Wenn man versucht, die Zugpferde der Liga zu schwächen, dann schwächt man die ganze Liga", sagte der 61-Jährige gegenüber der .

Neunköpfiges Gremium entscheidet

Eine Entscheidung über die Verteilung der TV-Gelder entscheidet letztlich das DFL-Präsidium um DFL-Boss Christian Seifert. Eine Neuverteilung ist nicht unrealistisch, da das neunköpfige Gremium mittlerweile von Vertretern der mittelgroßen und kleinen Vereinen dominiert wird.

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Aktuell macht die Fünfjahreswertung ganze 70 Prozent aus. Seifert kündigte am Montag aber bereits an: „Die Debatte um die Geldverteilung ist mindestens so intensiv wie die über die Auktion. Ich wünsche mir eine Diskussion mit Anstand, Weitblick und Solidarität.“ (fs)

 
 

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