Borussia Dortmund: Bei BVB-Fans werden böse Erinnerungen wach – wegen dieses Transfer-Theaters

Mit Trainingsstreiks kennt man sich bei Borussia Dortmund aus.
Mit Trainingsstreiks kennt man sich bei Borussia Dortmund aus.
Foto: imago/Jan Huebner

Madrid. Bei Atletico Madrid steigt derzeit ein irres Transfer-Theater, und vor allem die Fans von Borussia Dortmund horchen dabei ganz besonders auf.

Es geht um Antoine Griezmann. Der Stürmerstar will unbedingt zum FC Barcelona wechseln. Die Katalanen wollen den Franzosen unbedingt verpflichten. Aber Atletico Madrid lässt den 28-Jährigen nicht so einfach ziehen.

Borussia Dortmund: Wird Griezmann der nächste Dembélé?

Griezmanns Reaktion: Der Angreifer erschien am Sonntag nicht zum Training. Die Sportzeitung „as“ berichtet, Griezmanns Anwalt habe Atletico Madrid eine Email geschrieben. Demnach wolle Griezmann nicht am Training teilnehmen, weil es für den Stürmer eine hohe emotionale Belastung darstellen würde. Schließlich hatte er sich bereits von Verein und Fans verabschiedet.

Ein Französischer Offensiv-Star will mit einem Trainingsstreik einen Wechsel zum FC Barcelona erzwingen? Da klingelt’s doch bei den BVB-Fans.

Erinnerungen an Dembélé

Vor zwei Jahren gab es bei Borussia Dortmund eine ähnliche Seifenoper. Damals war es Ousmane Dembélé, der dem BVB-Training ferngeblieben war, um einen Transfer zu Barca zu erzwingen.

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Der BVB ließ den Franzosen letztendlich ziehen – für eine Ablöse von 105 Millionen Euro, die durch verschiedene Bonuszahlungen auf bis zu 145 Millionen Euro wachsen kann.

Komplexer Transfer-Hickhack

Das Wechsel-Theater um Griezmann ist jedoch deutlich komplexer. In einem Statement verkündete Atletico zuletzt, dass Griezmann und Barca sich schon im Mai auf einen Wechsel geeinigt hätten. Damals befand Atletico sich noch im Spielbetrieb. Griezmann und Barca hätten daher gegen „Grundregeln geschützter Verhandlungsregeln verstoßen“.

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Was Atletico ebenfalls nicht schmeckt: Barca will die festgeschriebene Ablöse von 120 Millionen Euro nicht auf einen Schlag zahlen. Doch auf Ratenzahlung hat Atletico offenbar wenig Lust.

Nun wollen die Barca-Vertreter einen letzten Anlauf unternehmen, um Atletico doch noch von einem Deal zu überzeugen. Das letzte Wort in diesem Transfer-Drama ist noch nicht gesprochen.

 
 

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