Borussia Dortmund: Trickste Inter für den Hakimi-Transfer? Mailand-Boss verrät brisante Details

Borussia Dortmund: Trickste Inter Mailand um Achraf Hakimi zu bekommen?
Borussia Dortmund: Trickste Inter Mailand um Achraf Hakimi zu bekommen?
Foto: imago images/Sven Simon

Dieser Wechsel schmerzte Fans von Borussia Dortmund bis heute: Im Sommer musste man Achraf Hakimi zu Inter Mailand ziehen lassen.

Der italienische Spitzenklub griff für den Marokkaner so tief in die Tasche, dass Borussia Dortmund letztlich ausschied. Doch wo hatte Inter die Kohle her? Der Boss verrät nun ein interessantes Detail.

Borussia Dortmund: Inter verlegt Gehaltsauszahlung

40 Millionen Euro – auch wenn der BVB den Flügelflitzer nach zwei überaus erfolgreichen Jahren gerne behalten hätte, konnte und wollte man da nicht mitgehen.

Denn auch wenn die Schwarzgelben noch verhältnismäßig gut durch die schwierigen Zeiten kommen, hätte die Ablöse sämtliche Kalkulationen gesprengt. Immerhin hatte man auch Jude Bellingham bereits für 23 Millionen Euro verpflichtet.

Aus der Portkasse konnte aber auch Inter Mailand die Hakimi-Ablöse nicht bezahlen. Stattdessen griff man für den Mega-Transfer tief in die Trickkiste.

Der Vorstandsvorsitzende Giuseppe Marotta verriet nun gegenüber der „Gazzetta dello Sport“: „Wir haben vereinbart, die Zahlung der Spielergehälter für Juli und August um einige Monate zu verschieben.“

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„Es sollte uns in dieser kritischen Phase des Fußballs helfen“, führt Marotta weiter aus. Jedoch: Mit den Geldern der im Juli und August ausgebliebenen Gehaltszahlungen wurde im September Hakimi verpflichtet.

Ein Modell für die Zukunft?

Der Inter-Boss sieht in diesem Modell durchaus eine legitime Möglichkeit für Fußballvereine, durch die Krise kommen könnten. Es sei gut für die Klubs, wenn man bei der Zahlung der Gehälter flexibler agieren könnte.

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„Ohne die Zuschauer in den Stadien und den damit verbundenen Einnahmen sind die Clubs auf die TV- und Sponsorengelder angewiesen. Diese kommen aber über einen langen Zeitraum“, erklärt Marotta seinen Gedankengang.

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Auch in der Bundesliga hatte es im Frühjahr große Diskussionen um die TV-Gelder gegeben, da vielen Klubs sogar die Insolvenz drohte. Bei Borussia Dortmund verzichten die Spieler außerdem auf Teile ihrer Gehälter. Verschoben wie bei Inter wurden die Zahlungen aber nicht.

BVB qualifiziert sich für KO-Phase

Während Inter und Hakimi in ihrer Champions-League-Gruppe nach dem 5. Spieltag noch um das Achtelfinale kämpfen, kann der BVB schon für das Frühjahr buchen. Das 1:1 gegen Lazio Rom sicherte vorzeitig das Weiterkommen. (mh)

 
 

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