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Borussia Dortmund: Rückkehr von Achraf Hakimi? Für den BVB tut sich jetzt eine Chance auf

Lotst Borussia Dortmund Achraf Hakimi zurück an die Strobelallee?
Lotst Borussia Dortmund Achraf Hakimi zurück an die Strobelallee?
Foto: dpa

Dortmund. Ein radikaler Kurswechsel des Investors von Inter Mailand könnte Borussia Dortmund in die Karten spielen.

Inter muss Schulden abbauen – für Borussia Dortmund könnte sich dadurch die Möglichkeit auftun, den gefeierten Youngster Achraf Hakimi zurück an die Strobelallee zu lotsen.

Borussia Dortmund: Ist eine Rückkehr von Achraf Hakimi möglich?

Suning hatte kürzlich für einen Paukenschlag im chinesischen Fußball gesorgt, der seinesgleichen sucht. Der Einzelhandelsriese hatte beschlossen, sich wieder auf das Kerngeschäft, den Verkauf von Elektrogeräten, zu konzentrieren – und als Besitzer kurzerhand den Jiangsu FC mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb abgemeldet.

Für die wenigen, die sich nicht täglich mit der Chinese Super League beschäftigen: Jiangsu ist nicht etwa ein kleiner Dorfklub, sondern der amtierende Meister.

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China-Meister abgemeldet – jetzt will Suning Inters Stars verkaufen

Der chinesische Meister – mit einem Fingerschnipsen verschwunden. Auch das Frauenteam (Meister 2019) und die Jugendabteilungen wurden eingestellt. Pikant: Seit 2016 ist Suning auch Mehrheitseigner von Inter Mailand. Wie beim Jiangsu FC ist der Waschmaschinen- und Kühlschrank-Händler auch beim italienischen Traditionsklub auf der Suche nach einem Käufer. 340 Millionen Euro schulden drücken den „Internazionale FC“, kein gutes Verkaufsargument.

Um den Schuldenberg abzutragen, muss Medienberichten zufolge im Sommer das sportliche Tafelsilber dran glauben. Ganz vorne auf der Verkaufsliste steht dabei Achraf Hakimi.

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Den Marokkaner hatte Inter im vergangenen Sommer von Real Madrid verpflichtet und dabei mit einer Ablöse von über 45 Millionen Euro Borussia Dortmund ausgestochen.

Beim BVB war Hakimi innerhalb von zwei Jahren vom Noname zum gefeierten Star geworden. Gerne hätten Dortmunds Offizielle ihn behalten, doch Zorc stellte mit Blick auf die für Pandemiezeiten horrenden Ablöse klar: „Das können und wollen wir nicht.“

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Das ist Achraf Hakimi:

  • Am 4. November 1998 in Madrid geboren
  • Besitzt die marokkanische Staatsbürgerschaft und spielt für deren Nationalmannschaft
  • Kam im Sommer 2018 als Leihgabe von Real Madrid zu Borussia Dortmund
  • Spielte sich sofort in den Fokus, 29 Scorerpunkte in 73 Pflichtspielen
  • Im Sommer 2020 endete die Leihe, er wechselte für 45 Millionen Euro zu Inter Mailand

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Achraf Hakimi hinterließ Lücke beim BVB

Ersatzmann Thomas Meunier konnte die Lücke, die Hakimi hinterließ, nicht füllen. Die Rechtsverteidiger-Position ist beim BVB eine Problemzone geworden.

Und so wäre es nur logisch, wenn sich Borussia Dortmund mit einem Rückkauf des 22-Jährigen beschäftigen würde. Zumal es danach riecht, als würde durch den bevorstehenden Abgang von Jadon Sancho ein Geldregen auf den BVB niederprasseln, der einen Hakimi-Transfer stemmbar macht.

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Schon jetzt bringen sich laut englischen Medien zahlungskräftige Klubs wie Arsenal und Chelsea in Stellung. Aber: Der Marokkaner dürfte noch genau wissen, was er an Borussia Dortmund hatte.

BVB und Hakimi – das war eine Erfolgsformel. Und sie könnte es wieder werden.

Reinier-Leihe bislang nicht erfolgreich

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