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Borussia Dortmund: Bürki oder Hitz? Favre legt sich nicht fest – „Sie müssen mich verstehen“

Borussia Dortmund: Lucien Favre gibt mit seiner Torhüter-Rotation Rätsel auf.
Borussia Dortmund: Lucien Favre gibt mit seiner Torhüter-Rotation Rätsel auf.
Foto: imago images / Insidefoto; imago images / Poolfoto (Montage: DER WESTEN)

Dortmund. Mit seiner Torhüter-Rotation hat BVB-Coach Lucien Favre zuletzt Fragen aufgeworfen – aber diese wenn dann nur vage beantwortet.

Anfang Oktober fehlte Stammkeeper Roman Bürki (29) wegen eines Infekts – allerdings fiel er dabei weniger als eine Woche aus. Trotzdem kam er am Samstag beim Derby erst zu seinem dritten Saisoneinsatz im Kasten von Borussia Dortmund. Und eine Spielgarantie für das Champions-League-Duell gegen Zenit St. Petersburg (Mittwoch, 21 Uhr) gibt es vom Trainer nicht.

BVB: Darf Bürki gegen St. Petersburg erneut ins Tor?

Dass Favre seine Spieler nach einer Krankheit oder Verletzung gerne sehr vorsichtig wieder an den Spielbetrieb heranführt, ist bekannt. Doch sein Umgang mit der Torhüter-Position gibt den Außenstehenden Rätsel auf.

Roman Bürki fehlte fünf Tage lang wegen eines Infekts, seit dem 5. Oktober ist der Schweizer aber wieder fit. Rund zwei Wochen später setzte ihn Favre allerdings sowohl beim Auswärtssieg gegen Hoffenheim (1:0) als auch bei der CL-Pleite gegen Rom (1:3) für 90 Minuten auf die Bank.

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Dabei verwies Favre gegenüber den Medien stets auf Bürkis Erkrankung, bis er das Thema irgendwann sogar gar nicht mehr ansprechen wollte. Und vor dem zweiten Gruppenspieltag in der Königsklasse gibt sich der Coach ähnlich kryptisch.

Lucien Favre antwortet auf Torhüter-Frage ausweichend

Auf der Pressekonferenz fragte ein Journalist, ob Bürki nach seinem Derby-Einsatz auch gegen Zenit St. Petersburg im Tor stehe. Favre antwortet lediglich: „Roman ist nicht mehr verletzt und er ist nicht mehr krank.“ Als der Pressevertreter nachhakt, wird es skurril.

Denn Favre erklärt, dass er nicht über die Mannschaftsaufstellung sprechen möchte, damit der Gegner sich nicht auf eine bestimmte BVB-Startelf vorbereiten könne. „Aber es geht doch nur um den Torwart“, fragt der Journalist noch einmal. Doch Favre blockt lachend ab und bleibt bei seinem Argument: „Sie müssen mich verstehen.“

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Doch sehr viel mehr Verständnis für Favres Torhüter-Rotation bringen diese Aussagen nicht – ganz im Gegenteil. Wenn die etatmäßige Nummer eins einsatzbereit ist, warum ist es dann für den Trainer so schwer zu sagen, ob er spielt oder nicht? (at)

 
 

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