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Borussia Dortmund: Brandt spricht Klartext: „Ist ein bisschen schwierig“

Julian Brandt saß bisher häufig auf der Bank.
Julian Brandt saß bisher häufig auf der Bank.
Foto: imago images / Jan Huebner

Dortmund. Für Julian Brandt läuft es bei Borussia Dortmund bisher noch nicht wirklich rund. In der Bundesliga spielte er in der laufenden Saison nicht ein einziges Mal über die vollen 90 Minuten. Lediglich gegen Slavia Prag in der Champions League setzte BVB-Trainer Lucien Favre voll auf den Linksaußen.

Grund genug hätte Brandt, der im Sommer als Königstransfer von Bayer Leverkusen verpflichtet wurde, also, seinem Ärger Luft zu machen. Im Gespräch mit „Bild“ beschreibt der 23-Jährige seine aktuelle Gefühlslage.

Borussia Dortmund: Brandt spricht über unklare Rolle im Kader

Nach dem ordentlichen Auftritt gegen Prag, musste er im folgenden Bundesliga-Spiel gegen Freiburg wieder von der Bank aus zusehen. „Für mich ist es was Neues", so Brandt. „Dieses Hin und Her ist schon ein bisschen schwierig.“

Doch statt sich nur zu beschweren zeigt sich Brandt kämpferisch für die Zukunft. „Natürlich will man immer mehr oder dass es optimal läuft, aber manchmal bekommt man im Leben nicht immer alles sofort – und dann musst du es dir erarbeiten.“

Brandt will jedoch nicht voreilig reagieren. „Ich habe Geduld mit mir selbst und auch mit dem Verein“, stellt er klar. „Nicht jeder Anfang ist perfekt – das lerne ich auch momentan. Aber ich bin keiner, der sich hängen lässt.“

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