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Borussia Dortmund: Diese Worte von BVB-Legende Kehl gehen bei Fans runter wie Öl – „Bayern gedemütigt“

Borussia Dortmund: Sebastian Kehl feiert 2012 nach dem DFB-Pokal-Sieg. Bayern München und Thomas Müller hatten damals mit 2:5 das Nachsehen.
Borussia Dortmund: Sebastian Kehl feiert 2012 nach dem DFB-Pokal-Sieg. Bayern München und Thomas Müller hatten damals mit 2:5 das Nachsehen.
Foto: imago image

Dortmund. In der abgelaufenen Saison war für Borussia Dortmund gegen den FC Bayern kein Kraut gewachsen.

4:0 und 1:0 hieß es in den beiden direkten Duellen. In der Bundesliga-Tabelle trennten beide Teams am Ende 13 Punkte.

Borussia Dortmund: Sebastian Kehl erinnert sich an BVB-Double

In der kommenden Saison wollen die Borussen einen neuen Anlauf nehmen, um die Bayern endlich wieder zu schlagen. Dabei dürfte Borussia Dortmund entgegen kommen, dass die Bayern noch in der Champions League ran müssen und entsprechend nur eine kurze Erholungspause haben.

Wie man die Bayern besiegt, weiß kaum wer besser als der heutige Leiter der Lizenzspielabteilung, Sebastian Kehl. Er führte den BVB 2012 als Kapitän zum Double. Und zu einem legendären Pokalfinal-Sieg in Berlin.

„Die Lust auf diesen Titel und die Überzeugung, ihn auch zu gewinnen, war unfassbar groß. Drei Wochen zuvor sind wir zum zweiten Mal in Serie Deutscher Meister geworden, in der Liga hatten wir beide Duelle gegen Bayern gewonnen – wie auch schon im Jahr zuvor. Wir strotzten nur so vor Selbstvertrauen“, erinnert sich Kehl im „SportBild“-Interview an das 5:2.

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Das DFB-Pokalfinale 2012 Dortmund gegen Bayern:

  • 1:0 Shinji Kagawa (3.)
  • 1:1 Arjen Robben (25., Foulelfmeter)
  • 2:1 Mats Hummels (41., Foulelfmeter)
  • 3:1 Robert Lewandowski (45.+1′)
  • 4:1 Robert Lewandowski (58.)
  • 4:2 Franck Ribéry (75.)
  • 5:2 Robert Lewandowski (81.)

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Kehl: „Haben Bayern gedemütigt“

„Wir haben Bayern München damals in einem denkwürdigen Finale gedemütigt, das erste und bis heute einzige Double der Vereinsgeschichte gewonnen und Borussia Dortmund einen historischen Moment beschert“, so Kehl.

„Gefühlt wollte jeder BVB-Fan, der in Berlin war, auf unsere Party. Zu essen gab es irgendwann nichts mehr, Getränke zum Glück aber genug.“

Das DFB-Pokalfinale 2012 in voller Länge

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Roman Weidenfeller, der im Finale verletzt runter vom Feld musste, war rechtzeitig zur Pokalübergabe aus dem Krankenhaus zurück im Stadion. „Roman merkte man seine Verletzung gar nicht mehr an. Der Alkohol hat an dem Abend einige Schmerzen verdeckt – nicht nur bei ihm“, erzählt der gebürtige Fuldaer gegenüber „SportBild

Bayern schnappen sich Götze und Lewandowski

Wenig später war die BVB-Party vorbei. Bayern München blies nach zwei verpassten Meisterschaften zum Gegenangriff, schnappte sich 2013 Mario Götze und 2014 Robert Lewandowski.

Seitdem blieb der Borussia nur noch die Verfolgerrolle. Ob sich das in der neuen Saison ändert? (ms)

 
 

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