Dortmund

Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen: Fans regen sich auf – wegen dieser zwei Szenen

Beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen waren Jonathan Tah und Kevin Volland die Hauptakteure bei zwei strittigen Szenen.
Beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen waren Jonathan Tah und Kevin Volland die Hauptakteure bei zwei strittigen Szenen.
Foto: imago sportfotodienst

Dortmund. Kaum ein Bundesliga-Spieltag vergeht ohne hitzige Diskussionen um den Videobeweis. Auch beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen (4:0) wurde der VAR mal wieder zum großen Gesprächsthema.

Was die Zuschauer der Partie Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen nicht verstanden: In zwei höchst strittigen Szenen griff der Video-Referee nicht ein, obwohl es in den beiden Situationen unbedingt eine Intervention des Kölner Kellers hätte geben müssen.

Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen: Warum griff der VAR nicht ein?

Die erste Szene spielte sich in der 34. Minute ab. Sehenswert kombinierte der BVB sich in den Leverkusener Strafraum. Axel Witsel legte quer zu Paco Alcacer, und der Spanier schoss aufs Bayer-Tor.

Leverkusens Verteidiger Jonathan Tah warf sich in den Ball und wehrte die Kugel klar mit der Hand ab – wenn auch unabsichtlich. Doch die Frage nach der Absicht spielte hier keine Rolle. Tah verhinderte durch sein Handspiel das 2:0 für den BVB, und nach der durchaus eigenartigen aktuellen Handspiel-Regelung hätte es in dieser Szene durchaus Elfmeter für den BVB geben dürfen.

Die Pfeife von Schiedsrichter Daniel Siebert aber blieb stumm, und auch der VAR schaltete sich nicht ein. Die Fans konnten es nicht verstehen.

BVB im Glück

Die zweite strittige Szene ereignete sich in der 49. Minute. Bei einem Leverkusener Konter spielte Kai Havertz mit einem feinen Pass auf halbrechts seinen Kollegen Karim Bellarabi frei. Im Zentrum wollte Kevin Volland in den Strafraum laufen, um sich dort für einen Querpass von Bellarabi anzubieten.

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BVB-Verteidiger Manuel Akanji lief jedoch in Volland und brachte den Leverkusener zu Fall. Bellarabi war daher auf sich alleine gestellt und suchte den Abschluss, den er letztendlich verzog. Das Foul von Akanji brachte die Leverkusener um eine riesige Torchance. Auch hier griff Siebert nicht ein.

Die Fans waren auch in dieser Szene sauer, weil der VAR nicht eingriff. Allerdings war in dieser Szene nicht ganz klar, ob der VAR überhaupt hätte eingreifen dürfen. Der Video-Referee soll sich schließlich nur bei entscheidenden Situationen einmischen. Ob das Foul von Akanji tatsächlich entscheidend war, lässt sich jedoch nicht wirklich klären, weil niemand sagen kann, ob Leverkusen ein Tor erzielt hätte, wenn Volland hätte weiterlaufen können.

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Die Leverkusener Fans regten sich trotzdem auf. Besonders bitter: Fast im direkten Gegenzug erhöhte der BVB auf 2:0.

 
 

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