Borussia Dortmund: Das ist die wichtigste Lehre nach der Pleite gegen Atletico Madrid

BVB-Kapitän Marco Reus war mit der Leistung von Borussia Dortmund gegen Atletico Madrid nicht zufrieden.
BVB-Kapitän Marco Reus war mit der Leistung von Borussia Dortmund gegen Atletico Madrid nicht zufrieden.
Foto: imago

Madrid. Nach der BVB-Gala im Hinspiel der Champions League gegen Atletico Madrid ist Borussia Dortmund im Rückspiel auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

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Das Team von Lucien Favre brachte am Dienstagabend keinen Schuss auf das gegnerische Tor, wurde phasenweise an die Wand gespielt und am Ende auch noch mit den eigenen Waffen geschlagen.

Borussia Dortmund von Atletico Madrid ausgekontert

Der Treffer zum 2:0 für Atletico durch Antoine Griezmann resultierte aus einem überfallartigen Konter. Schnelles Umschaltspiel – das ist eigentlich die Spezialität von Borussia Dortmund unter Lucien Favre.

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Doch trotz 70 Prozent Ballbesitz brachte die Borussia in der spanischen Hauptstadt nicht ihren gewohnten Hochgeschwindigkeitsfußball aufs Parkett. Woran das lag, brachte Marco Reus auf den Punkt: „Wir waren geistig nicht ganz auf der Höhe“, gab der BVB-Kapitän nach dem Schlusspfiff am Sky-Mikrofon zu.

Vor dem Gipfeltreffen in der Bundesliga gegen den FC Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr) sollte Reus' Erkenntnis dem BVB eine wichtige Lehre sein.

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Borussia Dortmund: Die Einstellung muss stimmen

Nach dem starken Saisonstart hatten viele Experten Borussia Dortmund bereits als Titelkandidaten auf dem Zettel. Doch wer glaubt, das Duell gegen den kriselnden Rekordmeister sei für den BVB nur noch Formsache, dem sollte die erste Saisonniederlage zu denken geben.

Klar ist: Das Ergebnis in Madrid ist kein Beinbruch. Die Ausgangssituation in der Gruppe ist weiterhin ausgezeichnet. Und vor allem hat der BVB den direkten Vergleich gegen die punktgleichen Madrilenen gewonnen. Jedoch hat das Spiel gezeigt: Ohne den hundertprozentigen Willen sind Spiele auf diesem Niveau kein Selbstläufer.

Sebastian Kehl: „Das war eine Lehrstunde“

Als „Lehrstunde“ bezeichnete deshalb auch Sebastian Kehl die Partie gegen die hochmotivierten Spanier, die sich für die Blamage in Dortmund revanchieren wollten. Kehl fügte aber an: „Wir werden uns davon nicht verunsichern lassen, dafür gibt es zu viel Positives.“

Für das Spiel gegen den FC Bayern München kündigte der Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung eine andere Einstellung an:„Wir haben genug Zeit, Frische für Samstag zu bekommen. Die Jungs freuen sich darauf, unabhängig von dieser Niederlage. Das wird ein Highlight“, so Kehl.

Sollte Borussia Dortmund im Topspiel gegen den FC Bayern München eine andere Einstellung an den Tag legen, wird die Niederlage gegen Atletico vergessen sein. Und vielleicht war es auch der Weckruf zur genau richtigen Zeit.

 
 

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