Borussia Dortmund: Arsenal-Trainer Arsene Wenger lobt Pierre-Emerick Aubameyang

Pierre-Emerick Aubameyang.
Pierre-Emerick Aubameyang.
Foto: firo

London. Arsenal Londons Trainer Arsene Wenger hat am Freitag BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang gelobt - und zugleich ein Interesse an dem Gabuner bestätigt, wenn auch vorsichtig. Denn Wenger schränkte ein: "Ich kann aktuell nichts Konkretes dazu sagen. Solche Sachen bleiben besser erstmal geheim. Man gibt etwas erst bekannt, wenn es über die Linie ist.“

Auf die Frage, ob Aubameyang denn zu Arsenal passe, meinte der 68-Jährige: „Ja, ein starker Charakter kann sehr positiv oder sehr negativ sein. Darüber steht aber das, was man in seiner Karriere erreicht hat, und er hat einiges erreicht. Er bringt seinen Charakter (auf dem Feld) in einer positiven Weise ein.“

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BVB-Torjäger Aubameyang will trotz eines Vertrags bis 2021 unbedingt weg und hat zuletzt für Ärger gesorgt, indem er eine wichtige Mannschaftssitzung schwänzte. Ob Aubameyang aber tatsächlich nach London zieht, hängt auch von ehemaligen Dortmunder Henrikh Mkhitaryan ab.

Denn nur wenn Mkhitaryan von Manchester United zu Arsenal wechselt, wechselt im Gegenzug Alexis Sanchez von Arsenal zu Manchester. Und nur dann brauchen die Londoner überhaupt Aubameyang als Sanchez-Ersatz.

Wenger mag Ex-BVB-Spieler Mkhitaryan

Und tatsächlich könnte der Tausch zustande kommen, meinte auch Wenger. "Ja, das kann gut sein. Andererseits können sich die Dinge auch jede Minute ändern. So ist nunmal der Markt. Es gibt keine Garantien“, erklärte der Trainer.

Und über Mkhitaryan sagte er: „Ich mag den Spieler sehr. Das Gehalt wird jedenfalls kein Problem sein.“

BVB hat noch keine Ad-hoc-Mitteilung herausgegeben

Sollte bei Borussia Dortmund tatsächlich ein hohes Angebot eintrudeln (die Schwarz-Gelben wollen für Aubameyang mindestens 70 Millionen Euro), müsste der BVB allerdings eine Ad-hoc-Mitteilung herausgeben. Dies ist bislang noch nicht geschehen.

Aubameyang hat in dieser Saison 13 Bundesliga-Treffer erzielt, in der Champions League traf er viermal. Sein sportlicher Wert für die Borussia ist unumstritten, doch die Verantwortlichen stören sich mittlerweile an seinen Eskapaden. (las)

 
 

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