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Borussia Dortmund: André Schürrle vor Abschied in die Premier League

André Schürrle wird Borussia Dortmund verlassen - zunächst aber nur auf Leihbasis.
André Schürrle wird Borussia Dortmund verlassen - zunächst aber nur auf Leihbasis.
Foto: dpa

Dortmund. BVB-Profi André Schürrle wird am Mittwoch zum Medizincheck beim FC Fulham erwartet. Ein permanenter Transfer aber wird es erst einmal nicht.

André Schürrle steht vor einem Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Fulham. Der Angreifer wird am Mittwoch zum Medizincheck beim Premier-League-Aufsteiger erwartet. Allerdings soll Schürrle nach Informationen dieser Redaktion nicht permanent verkauft, sondern erst einmal nur ausgeliehen werden.

Borussia Dortmund: André Schürrle wechselt auf Leihbasis

Beim BVB hätte man einen permanenten Transfer bevorzugt, um für den bis 2021 gebundenen Schürrle eine Ablösesumme zu generieren. Dies kam aber nicht zustande. Nun lässt man sich auf das Leihgeschäft ein, um den 27-Jährigen vorerst von der Gehaltsliste zu bekommen – und in der Hoffnung, dass sich dieser über permanente Einsätze und gute Leistungen in Fulham derart interessant macht, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Transfer zustande kommt und doch noch eine Ablöse fließt. Eine Klausel, die einen Kauf ab einer bestimmten Zahl von Einsätzen zur Pflicht macht, ist in dem Vertrag nicht vorgesehen.

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Schürrle war 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zum BVB gewechselt - noch heute ist er damit der teuerste Einkauf der Klubgeschichte. In Dortmund aber kam er auch wegen vieler Verletzungen nie richtig in Tritt. 51 Pflichtspiele bestritt er in Schwarz-Gelb, davon allerdings nur 27 in der Startaufstellung. Dabei schoss er acht Tore und legte neun Treffer auf.

BVB wollte Schürrle eigentlich schon im Winter abgeben

Schon im Winter hatte der Angreifer kurz vor einem Wechsel nach England gestanden. Weil sich aber Andrey Yarmolenko verletzte und Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang den Klub verließ, musste Schürrle wegen der nun deutlich dünneren Personaldecke im Offensivbereich erst einmal.

Nun aber hatte der BVB seinen Spieler für Verhandlungen freigestellt, am Samstag war er aus dem Trainingslager in den USA abgereist und nun ist zumindest eine vorübergehende Lösung gefunden - die für den BVB das vorläufige Ende eines teuren Missverständnisses bedeutet.

 
 

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