Nach Kritik an deutschen Fußball-Fans: André Schürrle rudert zurück und fühlt sich missverstanden

André Schürrle ist nach seiner Fan-Kritik zurückgerudert. Er fühlt sich falsch wiedergegeben.
André Schürrle ist nach seiner Fan-Kritik zurückgerudert. Er fühlt sich falsch wiedergegeben.
Foto: firo

Dortmund/London. Die Kritik an den deutschen Fußballfans hatte gesessen - doch jetzt rudert André Schürrle zurück.

André Schürrle hat Borussia Dortmund Richtung Fulham verlassen - für zwei Jahre ist der Angreifer ausgeliehen. Nach seinem Wechsel auf die Insel hatte André Schürrle in einem Interview mit dem britischen Boulevardblatt „The Sun“ sich kritisch gegenüber den Fans und seiner Zeit bei Borussia Dortmund geäußert.

Nach Fan-Kritik: André Schürrle rudert zurück und sieht sich falsch verstanden

„Die Beziehung zwischen Fans und Spielern war in den vergangenen beiden Jahren nicht leicht“, erklärte er und fügte an: „Das hat in Deutschland mit Neid zu tun. Ausgenommen sind einzig die Hardcore-Fans, die stehen immer hinter ihrer Mannschaft. Es ist nicht einfach, speziell wenn du Nationalspieler bist, der vielleicht in der Vergangenheit große Leistungen gebracht hat, der aber aktuell seine Schwierigkeiten hat.“

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André Schürrle: „Diese Aussagen habe ich so nicht gemacht!“

Jetzt ist Schürrle aber zurückgerudert und hat per Twitter erklärt: „In englischen Medien war zu lesen, dass ich die Neid-Gesellschaft und die Fans von Borussia Dortmund kritisiere. Diese Aussagen habe ich so nicht gemacht.“

Weiter schreibt der Weltmeister von 2014: „Vielmehr habe ich mich sachlich dazu geäußert, dass man als Nationalspieler und Welmeister immer mit hohen Erwartungen konfrontiert wird und auch ich diese in Deutschland nicht erfüllen konnte. Noch einmal, wie richtig im Kicker zitiert: Es war zuletzt aus unterschiedlichen Gründen nicht leicht für mich, aber in England geht jetzt mein Blick nur nach vorne.“

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Schürrle war 2015 von Chelsea zurück in die Bundesliga gewechselt. Über den VFL Wolfsburg landete er 2016 bei Borussia Dortmund. Doch die Zeit beim BVB entwickelte sich schwierig.

Am Ende standen 51 Spiele und acht Tore. Jetzt hat es André Schürrle zurück nach England gezogen, wo er mit Aufsteiger Fulham den Klassenerhalt erreichen will. Am Samstag startet Fulham gegen Crystal Palace - dann kommt es zum Duell gegen den Ex-Schalker Max Meyer. (ms)

 
 

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