Borussia Dortmund: Hakimi-Berater tritt gegen Real Madrid nach – DAS ist der wahre Grund für seinen Wechsel

Wollte Real Madrid Achraf Hakimi nach seiner Zeit bei Borussia Dortmund nicht wieder zurück?
Wollte Real Madrid Achraf Hakimi nach seiner Zeit bei Borussia Dortmund nicht wieder zurück?
Foto: imago images/Norbert Schmidt

Achraf Hakimi versucht sein Glück ab der kommenden Saison in Italien. Der Marokkaner verlässt Borussia Dortmund, kehrt aber nicht zu Real Madrid zurück. Ihn zieht es zu Inter Mailand.

Über die Gründe für den überraschenden Wechsel wurde bisher nur spekuliert. Jetzt äußert sich aber Hakimis Berater. Der schießt deutlich gegen die Königlichen, insbesondere gegen den Trainer.

Borussia Dortmund: Geringere Chancen für Hakimi bei Real?

Die Nachricht, dass Achraf Hakimi zu Inter Mailand wechseln würde, kam überraschend. Eigentlich war man davon ausgegangen, dass der 21-Jährige entweder zu seinem Stammverein aus Madrid zurückkehren oder Borussia Dortmund erhalten bleiben würde.

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Das ist Achraf Hakimi:

  • Geboren am 4. November 1998
  • Seit seinem 17. Lebensjahr in der Jugend von Real Madrid
  • Wechselte 2018 auf Leihbasis zu Borussia Dortmund
  • Entwickelte sich dort zum Stammspieler
  • 19/20 beendete er mit 45 Pflichtspielen (9 Tore/10 Vorlagen)

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Doch es kam alles ganz anders. Die Mailänder sicherten sich am Ende den Zuschlag. Die Nerazzurri überweisen geschätzte 45 Millionen Euro an Real – Borussia Dortmund war frühzeitig aus dem Poker ausgestiegen, wollte und konnte einen solchen Preis in der aktuellen Lage nicht zahlen.

In einem Interview mit der marokkanischen Zeitung „Al Muntakhab“ äußert sich Hakimis Berater Alejandro Caman nun deutlich, warum es für seinen Schützling nicht zurück nach Spanien geht. Er hängt die Schuld dem spanischen Rekordmeister und insbesondere dessen Trainer an. „Zinedine Zidane ist der Grund für Hakimis Transfer zu Inter Mailand. Er muss erklären, warum Hakimi gewechselt ist“, stellt Caman klipp und klar fest.

Näher geht Caman auf diese Anschuldigungen nicht ein. Fakt ist: Mit Daniel Carvajal haben die Madrilenen bereits einen der besten Rechtsverteidiger. Hakimi hätte um seinen Platz kämpfen müssen.

Darum entschied sich Hakimi für Inter Mailand

Auch die weiteren Aussagen lassen vermuten, dass Hakimi bei Real nicht die erste Wahl gewesen wäre, wie er es zum Beispiel zuletzt bei Borussia Dortmund war. So erklärt Caman, dass Inter-Coach Antonio Conte ein wichtiger Faktor in den Verhandlungen war. „Er war immer in Kontakt mit Hakimi und hat mit ihm über die Zukunft des Klubs und über das Projekt gesprochen“, stellt der Berater fest.

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„Deshalb haben wir uns für Inter entschieden. Wenn ein Trainer wie Conte mit dir spricht und darauf besteht, bedeutet das, dass du wichtig bist und er dich will.“ (mh)

 
 

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