Dortmund

Borussia Dortmund: Abwehr-Problem behoben! Der BVB hat seine größte Schwäche im Griff – mit diesem Kniff

Mats Hummels (vorne), Axel Witsel (r.) und Raphael Guerreiro laufen in Leverkusen enttäuscht über den Platz.
Mats Hummels (vorne), Axel Witsel (r.) und Raphael Guerreiro laufen in Leverkusen enttäuscht über den Platz.
Foto: imago images / Moritz Müller

Dortmund. Die bisherige Bundesliga-Rückrunde hat es gezeigt: Borussia Dortmund hat ein Abwehr-Problem. Mit Ausnahme des 5:0-Erfolgs über Union Berlin kassierte die Mannschaft von Lucien Favre im Jahr 2020 immer mindestens ein Gegentor, gleich drei Mal sogar mindestens drei.

Während es zu Beginn allerdings noch zu Siegen reichte, erlitt Borussia Dortmund zuletzt binnen weniger Tage zwei harte Rückschläge. Auf das Aus im DFB-Pokal-Achtelfinale bei Werder Bremen (2:3) folgte trotz zweimaliger Führung ein 3:4 in Leverkusen.

Borussia Dortmund: Deutlich weniger Standard-Gegentore

32 Gegentore hat der BVB nach 21 absolvierten Partien kassiert – Minuswert in der Bundesliga-Spitzengruppe. Zum selben Zeitpunkt waren es in der vergangenen Saison noch neun weniger. Und dennoch ist zumindest in einer Kategorie eine deutliche Besserung eingetreten.

Fans der Schwarz-Gelben werden sich mit Schrecken an die Vorsaison erinnern. Neun Punkte Vorsprung hatte die Borussia zwischenzeitlich vor dem FC Bayern München, trotzdem reichte es am Ende nicht zur Meisterschaft.

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Größtes Dortmunder Manko: das Verteidigen von Standardsituationen. 14 Gegentreffer kassierte der BVB in der gesamten Spielzeit 2018/19 nach ruhenden Bällen. Im Vergleich aller Bundesligisten bedeutete das einen schwachen zwölften Rang, der letztlich wohl mitentscheidend dafür war, dass die Meisterschale nicht nach Dortmund ging.

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Doch in diesem Jahr hat sich das Blatt gewendet. Bislang sechs Gegentore nach Standards hat Borussia Dortmund kassiert – zweitbester Wert der Liga, nach Bayer Leverkusen (5) und gemeinsam mit dem FC Augsburg.

Mats Hummels geht voran

Einer der Hauptgründe dafür: Mats Hummels. Vor der Saison vom FC Bayern München an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, übernahm er gleich von Beginn an die Rolle des Abwehrchefs und führte seine jungen Kollegen. Diese Führungsqualitäten in Verbindung mit seiner Erfahrung, Robustheit und Kopfballstärke führen zu einer Präsenz auf dem Platz, die ihresgleichen sucht. Das spüren auch die Gegenspieler – und treffen weniger oft nach Standards.

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Das ist Borussia Dortmund:

  • Borussia Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet
  • Borussia ist der neulateinische Name für Preußen
  • Der Verein hat rund 160.000 Mitglieder
  • Der BVB wurde achtmal Deutscher Meister
  • 1997 gewann der Verein gegen Juventus Turin die Champions League
  • Im selben Jahr wurde man auch Weltpokalsieger

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Ein BVB, der allein diese gut verteidigt, wird jedoch keine Meisterschaft holen. Schwarz-Gelb ist nach dem Unentschieden zwischen Bayern und Leipzig zwar weiter im Rennen um die Bundesliga-Spitze, trotzdem muss das generelle Abwehr-Problem schnellstens behoben werden. Am besten schon vor dem kommenden Spieltag, an dem Dortmund bereits am Freitagabend die Eintracht aus Frankfurt empfängt, die zuletzt den FC Augsburg deklassierte (5:0) und zuvor RB Leipzig aus dem Pokal warf. (sts)

 
 

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