Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann lästert: In England lachen sie über Bayern München

Trainer Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim.
Trainer Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim.
Foto: firo

Hoffenheim. Er ist offenbar ein Mann der klaren Worte – Julian Nagelsmann. Jetzt hat der 31 Jahre alte Trainer der TSG Hoffenheim, der in der kommenden Saison zu RB Leipzig wechselt ein verheerendes Bild der Bundesliga gezeichnet.

Wie Online-Portal Sportbuzzer, dass aus einem Interview des vereinseigenen Magazins „Spielfeld“ zitiert, erklärt Nagelsmann, dass junge Stars aus England nicht nach Deutschland wechseln würden.

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Julian Nagelsmann: Ein 25-Jähriger von United lacht über Bayern München

Nicht einmal, wenn Branchenprimus Bayern München rufe: „Ein 25-Jähriger, der bei Manchester United gespielt hat, lacht über die Angebote von Bayern München, weil er das Münchner Jahresgehalt in England in einem halben Jahr verdient.“

Aufgrund der höheren TV-Gelder und der stärkeren weltweiten Vermarktung würden selbst die Aufsteiger aus England mehr Geld in der Tasche haben, als die meisten deutschen Vereine.

Klaffende Schere zwischen England und Deutschland

Einen Ansatz um die klaffende Schere zwischen England und Deutschland auszugleichen, sieht Nagelsmann in der Talentförderung: „Wir müssen noch früher und besser scouten, die Klubs brauchen Trainer, die junge Spieler auch einsetzen. Das ist das Finanzierungsmodell, das die Bundesliga hat.“

Allein Jürgen Klopps Liverpool gab in dieser Transferphase 182,2 Millionen Euro aus. Teuerster Einkauf war dabei Torwart Alisson, der für rund 62,5 Millionen vom AS Rom kam. Dicht gefolgt von Naby Keita, der zentrale Mittelfeldspieler kam für 60 Millionen aus Deutschland. Von RB Leipzig.

Zum Vergleich: In der Bundesliga gab bislang Borussia Dortmund das meiste Geld aus. Insgesamt 73 Millionen überwies der BVB für Spieler wie Abdou Diallo, der für 28 Millionen Euro aus Mainz kam, Thomas Delaney, der für 20 Millionen aus Bremen an die Strobelallee wechselte und Stareinkauf Axel Witsel (ebenfalls für 20 Millionen von TJ Quanjian).

 
 

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