"Außergewöhnliches Potenzial" - BVB erwartet offensivstarke Hoffenheimer

Torjubel sind die Hoffenheimer gewohnt - wie hier im Hinspiel gegen Dortmund.
Torjubel sind die Hoffenheimer gewohnt - wie hier im Hinspiel gegen Dortmund.
Foto: imago
Mit der TSG 1899 Hoffenheim erwartet Borussia Dortmund einen extrem torgefährlichen Gegner. BVB-Coach Jürgen Klopp weist eindringlich auf die starken Offensivspieler der Hoffenheimer hin, die allerdings auch eine sehr offensichtliche Schwachstelle aufweisen.

Dortmund.. Es ist ein ungewöhnlicher Gegner, der am Samstag (15.30 Uhr/im Live-Ticker) zu Gast bei Borussia Dortmund sein wird: Die TSG 1899 Hoffenheim bringt es auf ein Torverhältnis von 67:66, in Spielen mit Beteiligung der Badener fallen im Schnitt über vier Tore - ein Wert, der beim 2:2 im Hinspiel exakt erfüllt wurde. "Das ist eine coole Entwicklung, die Hoffenheim nimmt", sagt BVB-Trainer Jürgen Klopp. "Fußballerische Entwicklung funktioniert meist über Stabilität, erst willst du weniger kriegen, dann fängst du an, dich ums Toreschießen zu kümmern. Hoffenheim macht es irgendwie anders."

Die Hoffenheimer definieren sich in erster Linie über ihre Offensive, vor der Klopp höchsten Respekt hat: "Firmino ist seit Wochen, wenn nicht Monaten in der Form seines Lebens", sagt er. "Volland ist überragend drauf und Salihovic kennt auch jeder." Und dahinter spielen mit Eugen Polanski und Sebastian Rudy zwei aggressive Spieler, die über einen guten Schuss aus der zweiten Reihe verfügen.

Klopp erwartet eine wilde Hoffenheimer Offensive

"Wild und flexibel" erwartet der BVB-Coach die Hoffenheimer in der Offensive - wild geht es allerdings auch immer wieder in der Hoffenheimer Defensive zu. "Man muss sie gut verteidigen, dann ergeben sich Räume", sagt Klopp. "Und die muss man dann bereit sein zu nutzen."

Genau dieses Nutzen von vorhandenen Räumen beim Gegner, das schnelle Umschaltspiel ist ja bekanntlich eine Dortmunder Spezialität. Und macht Hoffnung, dass der Wunsch des Trainers Wirklichkeit wird: "Es ist unser letztes Heimspiel, da würden wir uns gerne richtig verabschieden", sagt er. "Nicht unbedingt mit vielen Toren, aber vom Ergebnis her sollte es stimmen."

 
 

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