Dortmund

Analyse der BVB-Neuzugänge: Andrey Yarmolenko, Jeremy Toljan und Jadon Sancho – das sagt Coach Peter Bosz

David Herten
Peter Bosz im Gespräch mit Jadon Sancho.
Peter Bosz im Gespräch mit Jadon Sancho.
Foto: imago/DeFodi

Dortmund. Kurz vor Transferschluss sicherte Borussia Dortmund sich mit Andrey Yarmolenko noch einen Top-Spieler von europäischem Spitzenformat (hier alle Hintergründe zum Yarmolenko-Deal).

Peter Bosz schwärmt bereits vom Neuzugang. „Der erste Eindruck ist, dass er läuferisch sehr stark ist“, sagte der BVB-Coach, der aber auch einschränkte: „Das ist bisher auch alles, was er gemacht hat. Er hatte schwierige Spiele mit der Ukraine hinter sich. Daher haben wir ihn noch nicht voll mit der Mannschaft trainieren lassen.“

Bosz stellte klar: „Aber wir kennen ihn. Als deutlich wurde, dass Ousmane Dembélé zu Barca gehen würde, war für uns klar, dass wir einen weiteren Spieler für den Flügel holen müssen. Wir haben uns viele Spieler angeschaut und kamen zu dem Entschluss, dass Andrey die beste Option war. Yarmolenko war kein Unbekannter für den BVB. Seit drei Jahren redet man hier über ihn.“

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Toljan konditionell gut drauf

Dortmunds Trainer weiß genau, was er an Yarmolenko hat: „Er ist ein Spieler, der auf beiden Seiten im Sturm spielen kann. Er ist nicht mehr jung, er hat Erfahrung. Es ist für ihn jetzt das erste Mal, dass er ins Ausland geht. Jetzt muss er zeigen, dass er in Deutschland in der Bundesliga bestehen kann. Er hat so viele Qualitäten. Ob er zum Kader gehört am Samstag, müssen wir noch sehen.“

Auch auf die beiden jüngeren Neuzugänge Jeremy Toljan und Jadon Sancho (hier alle Infos zum Youngster) hält Bosz große Stücke: „Jeremy war bei Hoffenheim von Anfang der Saison dabei. Er muss ‚nur‘ noch unsere Spielweise kennenlernen, konditionell ist er schon sehr gut in Form.“

Und weiter: „Jadon hingegen hat lange nicht mittrainiert bei Manchester City. Er ist sehr jung, sehr talentiert, wird aber noch lange brauchen. Von daher sind es zwei sehr unterschiedliche Spieler, aber sehr gute Spieler.“

Der schüchterne Philipp

Ein Sonderlob gab es zudem für Maximilian Philipp, der am Samstag bei seinem Ex-Club SC Freiburg ran muss: „Seine Entwicklung ist gut. Aber er ist ein bisschen schüchtern. Am Anfang hat er sich daher vielleicht nicht so viel gezeigt. Aber ich muss ehrlich sagen, dass er die letzten Spiele sehr gut war. Man kann sehen, dass er ein sehr guter Spieler ist. Und es freut mich, mit ihm zu arbeiten.“