Dortmund

Borussia Dortmund und Abdou Diallo: Es wird heißer – das ist der Stand der Dinge in den Verhandlungen

Wechselt Abdou Diallo zu Borussia Dortmund?
Wechselt Abdou Diallo zu Borussia Dortmund?
Foto: firo

Dortmund. Das Thema Abdou Diallo bei Borussia Dortmund: Es wird immer heißer.

Zwar ist der Transfer von Abdou Diallo zu Borussia Dortmund noch nicht perfekt und ein Medizincheck fand – anders als in diversen Portalen berichtet – am Dienstag auch nicht statt. Stattdessen liefen nach Informationen dieser Redaktion Gespräche mit Vertretern des Spielers.

Zwar wirbt auch Olympique Lyon um den 22-Jährigen, doch offenbar entschied sich Abdou Diallo für Borussia Dortmund. Billig aber würde er nicht, Mainz forderte zuletzt deutlich über 25 Millionen Euro – so viel ist der BVB nicht gewillt zu zahlen. Dennoch ist Bewegung in den Gesprächen und es spricht vieles dafür, dass Diallo zum Rekord-Einkauf in der Abwehr wird – im Winter war Akanji für 18 Millionen Euro gekommen, inklusive aller Boni kann die Summe auf 21,5 Millionen Euro steigen.

Abdou Diallo zu Borussia Dortmund?

Der Franzose Diallo soll auf Sokratis folgen, der zum FC Arsenal wechseln wird. Gerne hätten die Dortmunder den Niederländer Matthijs de Ligt von Ajax Amsterdam verpflichtet – für den aber wurde eine Ablösesumme jenseits der 50 Millionen Euro gehandelt. Auch Benjamin Pavard in Diensten des VfB Stuttgart war ein Kandidat, der VfB aber will den Franzosen in diesem Sommer noch nicht ziehen lassen.

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Diallo war erst vor einem Jahr für fünf Millionen Euro vom AS Monaco zu Mainz 05 gewechselt. Dort erkämpfte er sich auf Anhieb einen Stammplatz, machte 30 Pflichtspiele und erzielte dabei drei Tore. Der Linksfuß ist technisch versiert, kann auch als Linksverteidiger oder im defensiven Mittelfeld spielen. Er ist stark im Zweikampf, 58 Prozent seiner Duelle hat er in der zurückliegenden Saison gewonnen – und fünf Gelbe Karten gesehen. Allerdings: Gelegentlich geraten seine Tacklings und Pässe noch zu risikoreich, sorgen so für Gefahr für das eigene Tor. In Dortmund ist man dennoch überzeugt, dass er in Zukunft gemeinsam mit Akanji ein spielstarkes Abwehrzentrum bilden kann.

 
 

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