3D-Analyse zeigt, Hummels' Kopfball war 40 Zentimeter im Tor

Dass der Ball von Mats Hummels im Pokalfinale klar hinter der Torlinie geklärt wurde, war bereits klar. Die 3D-Analyse des SWR zeigt, Münchens Dante konnte erst 40 Zentimeter hinter der Torlinie klären.
Dass der Ball von Mats Hummels im Pokalfinale klar hinter der Torlinie geklärt wurde, war bereits klar. Die 3D-Analyse des SWR zeigt, Münchens Dante konnte erst 40 Zentimeter hinter der Torlinie klären.
Foto: Screenshot ARD.de
Am Samstag zog Florian Meyer den Zorn der Fans, Spieler und Verantwortlichen von Borussia Dortmund auf sich, als er ein Kopfballtor von Mats Hummels nicht anerkannte. Die ersten 3D-Bilder beweisen nun, dass der Ball 40 Zentimeter hinter der Linie war. Der Treffer hätte also zählen müssen.

Dortmund.. Borussia Dortmund jubelte am Samstag im DFB-Pokalfinale nur kurz. Nach 64 Minuten köpfte Mats Hummels den Ball ins Tor, Dante klärte. In den Augen Schiedsrichter Florian Meyers überquerte der Ball nicht vollständig die Linie - er gab den Treffer nicht. Die ersten 3D-Bilder beweisen nun das Gegenteil.

Eine Technologie, die die ARD auch bei der Weltmeisterschaft anwenden will, zeigt eindeutig:Ganze 40 Zentimeter war der Ball im Tor. Borussia Dortmund hätte demnach mit 1:0 in Führung gehen müssen.

Torlinientechnik-Debatte neu entfacht

Meyer hatte am Sonntag erklärt, die Situation wäre für ihn "nicht zweifelsfrei erkennbar" gewesen. Seitdem werden erneute Rufe nach der Torlinientechnik in Deutschland laut. (we)

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