Bundesliga: Clubs atmen auf – doch DIESER Sender stellt sich quer

Die DFL scheint mit den TV-Anbietern zu einer Übereinkunft über die Zahlung der letzten TV-Rate gekommen zu sein. Doch ein Sender streikt jetzt.
Die DFL scheint mit den TV-Anbietern zu einer Übereinkunft über die Zahlung der letzten TV-Rate gekommen zu sein. Doch ein Sender streikt jetzt.
Foto: imago images/Jan Huebner

Neuer Streit in der Fußball-Bundesliga!

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) versucht mit allen Mitteln, die aktuelle Saison zu Ende zu führen. Einer der Gründe, warum die DFL und die Vereine auf einer Fortsetzung der Bundesliga beharren, sind die noch ausstehenden TV-Gelder, ohne die einige Mannschaften vor dem Bankrott stehen würden.

Das Problem schien eigentlich geklärt, doch jetzt stellt sich ein TV-Sender quer.

Bundesliga: Eurosport weigert sich ausstehendes Geld zu bezahlen – ist Olympia der Grund?

Wie die „Bild“ berichtet, soll sich der TV-Anbieter Eurosport weigern, seine noch ausstehende TV-Rate für die Bundesliga-Rechte zu zahlen. Dabei soll es um eine Überweisung in Höhe von 30 Millionen Euro gehen.

Eurosport hatte vor Saisonbeginn seine Sublizenz, die den Anbieter dazu berechtigte 40-Bundesliga-Partien, vier Relegationsspiele und den Supercup zu übertragen, an die Streaming-Plattform DAZN weiterverkauft. DAZN soll für die Rechte 40 Millionen Euro an Eurosport gezahlt haben.

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So viel Geld steht noch für die Bundesliga-Rechte noch aus:

  • Sky: 225 Millionen Euro
  • ARD/ZDF: 40 Millionen Euro
  • Eurosport: 30 Millionen Euro

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Das Problem: Ursprünglich soll das Rechtepaket 70 Millionen Euro gekostet haben. Diese Differenz muss Eurosport offensichtlich bei der DFL noch begleichen.

Der Grund dafür, dass Eurosport sich jetzt quer stellt, soll dem Bericht nach in der Absage der Olympischen Spiele dieses Jahr in Tokio liegen. Die TV-Rechte an die Großveranstaltung hält Eurosports Mutterkonzern Discovery.

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Um den finanziellen Ausfall durch die Verschiebung von Olympia aufzufangen, musste der Konzern wohl einen Kredit von über 500 Millionen Euro aufnehmen – und versucht jetzt an allen anderen Enden Geld zu sparen.

Mit den restlichen Anbietern ist die DFL wohl zu einem Ergebnis gekommen. In der DFL-Mitgliederversammlung am Donnerstag teilte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert den Vereinen mit, das man sich mit „fast allen“ Medienpartnern auf die Zahlung der letzten Rate geeinigt habe. (mh)

 
 

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