Bundesliga-Revolution: Hitzige Debatte um Effenberg-Modus! Was hältst du von diesen irren Plänen?

Stefan Effenberg hat einen kuriosen Plan für die Bundesliga.
Stefan Effenberg hat einen kuriosen Plan für die Bundesliga.
Foto: imago/Jan Huebner

Weil der FC Bayern von der Bundesliga-Konkurrenz seit Jahren nur noch mit dem Fernglas zu sehen ist und der sogenannte Meisterschaftskampf sich von Saison zu Saison in Langeweile überbietet, fordern viele Fans, Verantwortliche und Experten seit Längerem einen neuen Wettbewerbs-Modus, der mehr Spannung bringen soll.

Schon häufiger fiel der Vorschlag, die Bundesliga solle Playoffs einführen. Dort würden die besten Teams der Abschlusstabelle in K.o.-Spielen den Meister ermitteln. In einem K.o.-Duell seien die Bayern schlagbar, so das Argument der Befürworter.

Stefan Effenberg hält von Playoffs herzlich wenig. „Wann fängst du damit an? Im März? Dann scheidet ein Verein früh aus und die Spieler haben lange spielfrei und verlieren ihren Rhythmus“, erklärt der 49-Jährige in einer Kolumne bei „t-online“ und führt fort: „Das ist gerade im Hinblick auf ein großes Turnier im Sommer schwierig, also eine EM oder WM. Für Verein und Spieler wäre die Pause bis zur neuen Saison deutlich zu lang.“

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Bundesliga in zwei Neuner-Gruppen

Stattdessen schlägt der „Tiger“ einen anderen Modus vor. Effenberg möchte die Bundesliga in zwei Gruppen mit jeweils neun Vereinen einteilen. In Hin- und Rückspielen trifft in den beiden Gruppen bis Weihnachten jeder auf jeden. Die besten vier Teams aus den beiden Gruppen sowie der bessere Gruppenfünfte qualifizieren sich für die Gruppe 1, die ab Januar den Meister sowie die Europapokalteilnehmer ausspielt. In Gruppe 2 werden die Absteiger ermittelt. In den Gruppen 1 und 2 beginnen die Teams im Januar wieder bei 0 Punkten und 0:0 Toren.

„Ob Videobeweis oder sogar eine Winter-WM in Katar – warum also nicht auch ein neuer Modus in der Bundesliga, der an den Abläufen nicht viel ändert? Die Spannung würde zurückkommen und damit auch die Attraktivität“, so Effenberg: „Die Bundesliga sollte darüber nachdenken.“

Die Auslosung der beiden Hinrunden-Gruppen könne man zu einem „Riesenevent machen, das nicht nur in Deutschland Beachtung findet“, meint Effenberg, der sich sicher ist, dass „die Einschaltquoten explodieren würden".

Fans diskutieren im Netz

In den sozialen Netzwerken entbrannte umgehend eine hitzige Diskussion um die Vorschläge. Vielen Fans gefallen Effenbergs Ideen sehr gut. „Man kann von Stefan Effenberg halten, was man will, aber der Vorschlag ist sehr gut durchdacht“, schrieb ein Twitter-User, und ein anderer meinte: „Erstaunlicherweise finde ich den Vorschlag von Stefan Effenberg ganz interessant.“

Es gibt aber auch Gegenwind. So schreibt ein User: „Es klingt zuerst interessant, aber der Fehler liegt dann wohl in der zweiten Gruppe, die gegen den Abstieg spielt. Wer soll ich dafür interessieren? Es gibt nichts zu gewinnen. Zwei Drittel bleiben sicher in der Liga.“

 
 

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