Bayern München: Fans am Boden! Hier nimmt die nächste Transfer-Pleite ihren Lauf

Callum Hudson-Odoi laboriert derzeit an einer Achillessehnen-Verletzung.
Callum Hudson-Odoi laboriert derzeit an einer Achillessehnen-Verletzung.
Foto: imago images / PA Images

München. Es ist ein echter Kaugummi-Transfer: Der FC Bayern München bemüht sich seit Monaten um Callum Hudson-Odoi. Doch immer wieder scheiterten die Münchener Klubbosse mit ihren Angeboten an den FC Chelsea für den 18-jährigen Youngster.

Bereits im Januar hatte der FCB versucht, den Deal unter Dach und Fach zu bringen, doch der Transfer des erklärten Wunschspielers von Sportdirektor Hasan Salihamidzic scheiterte. Der Grund: Das Angebot über knapp 40 Millionen Euro reichte den Londoner Verantwortlichen nicht aus.

Bayern Münchens Chancen schwinden

Mittlerweile liegt die Summe wohl nur noch bei 25 Millionen Euro, da Hudson-Odoi sich in der Rückrunde der vergangenen Saison an der Achillessehne verletzte. Doch nicht nur die geringere Summe macht einen Transfer immer unwahrscheinlicher.

Nach dem Trainerwechsel bei den "Blues" hat der Spieler offenbar intern seinen Wert wieder steigern können. Trainer Frank Lampard attestierte dem jungen Nationalspieler sogar, dass er "ein großartiger Spieler für uns" werden könne. Lampard will in der kommenden Saison wohl verstärkt auf junge Talente setzen. Auch, weil Chelsea nach Verstößen gegen das UEFA Financial Fairplay für Spielerkäufe gesperrt ist, hat der Klub bereits mit anderen jungen Talenten verlängert.

Hudson-Odoi könnte Vertrag verlängern

Nun könnte Hudson-Odoi vor einer Verlängerung mit dem Hauptstadtklub stehen. Sein aktueller Kontrakt läuft nur noch bis 2020. Der "Guardian" berichtet, dass dem Spieler ein neues Angebot vorliegt.

Dieses soll ihm bis zu 5,3 Millionen Euro jährlich einbringen und über fünf Jahre laufen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der einst wechselwillige Spieler nach den Versprechungen des Trainers und dem verlockenden Angebot seines aktuellen Vereins entscheidet. Allzu große Chancen auf eine zeitnahe Verpflichtung scheint der FC Bayern nicht mehr zu haben.

----------

Mehr News aus der Bundesliga:

----------

Um den Transferdruck zukünftig geringer zu halten, kündigte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge derweil in einem Statement an, mit Transferwünschen "weniger offensiv in der Öffentlichkeit" umzugehen. Dann soll es wieder klappen, neue Spieler an die Säbener Straße zu locken. (th)

 
 

EURE FAVORITEN