Bayer Leverkusen schweigt zu Wechsel-Spekulationen um Schürrle

Wie lange jubelt André Schürrle wohl noch für Leverkusen. Medienberichten zu Folge steht er vor einem Wechsel zum FC Chelsea.
Wie lange jubelt André Schürrle wohl noch für Leverkusen. Medienberichten zu Folge steht er vor einem Wechsel zum FC Chelsea.
Foto: Martin Meissner/AP
Mehrere Medien berichten von einem Ringtausch zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Chelsea. Demnach soll Schürrle im Sommer nach England gehen. Bayer würde neben einer Ablösesumme von 15 Millionen Euro noch Kevin de Bruyne auf Leihbasis bekommen. Dieser ist momentan an Werder Bremen ausgeliehen.

Leverkusen. Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat die Meldungen um einen Wechsel von Nationalspieler André Schürrle zum englischen Champions-League-Sieger FC Chelsea nach der Saison nicht bestätigt. "Wir kommentieren generell keine Gerüchte. Unser Fokus liegt auf der direkten Qualifikation für die Champions League. Was im Sommer passiert, ist für uns derzeit irrelevant", sagte Bayer-Kommunikationsdirektor Meinolf Sprink dem Sport-Informationsdienst (SID).

Am Freitag hatten mehrere deutsche Medien von einem geplanten Ringtausch berichtet. Demnach soll Schürrle zu Chelsea wechseln und Bayer neben einer Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro auch noch Kevin de Bruyne auf Leihbasis für ein Jahr bekommen. Der 21 Jahre alte Belgier ist derzeit von Chelsea an Werder Bremen ausgeliehen.

BVB und Wolfsburg laut Medien auch an de Bruyne interessiert

Die Spekulationen hatten offenbar durch Äußerungen von Bayer-Teamchef Sami Hyypiä über de Bruyne neue Nahrung erhalten. Hyypiä sagte in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr live bei uns im Ticker) über den Belgier: "Er ist ein guter Spieler. Und gute Spieler sind immer interessant." Zudem stand Schürrle schon vor der Saison auf der Wunschliste von Chelsea.

Werder-Sportdirektor Thomas Eichin hofft indes weiter auf einen Verbleib des belgischen Nationalspielers. "Er ist sehr guter Spieler, darum würde ich ihn gern halten. Wir müssen ihm zeigen, dass wir für ihn die beste Alternative sind, um sich weiterzuentwickeln", sagte der 46-Jährige der Welt.

An einer Verpflichtung von de Bruyne sind Medienberichten zufolge auch der VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund interessiert. (sid)

 
 

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