Arroganz-Anfall bei HSV-Investor: Kühne lästert über den HSV und eigentlich über die komplette verarmte Bundesliga

HSV-Investor Klaus-Michael Kühne bei der Eröffnung seines neuen Luxus-Hotels.
HSV-Investor Klaus-Michael Kühne bei der Eröffnung seines neuen Luxus-Hotels.
Foto: dpa

Hamburg hat eine neue Perle. Nach der Elbphilharmonie ist mit dem Hotel „The Fontenay“ an der Alster ein weiteres Prunkstück eröffnet worden.

Die feierliche Eröffnung hat Besitzer Klaus-Michael Kühne zum Anlass genommen, sich einmal kräftig über die ganzen ärmlichen Bundesliga-Vereine lustig zu machen. Als erstes – man staune – war der HSV dran.

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„Noch vor einem Jahr hätte ich gesagt: Hamburg hat drei Perlen – die Elbphilharmonie, unser neues Hotel und den HSV. Jetzt hat es leider nur zwei Perlen“, lästert der Milliardär über den Bundesliga-Dino, in den er über die Jahre geschätzte 100 Millionen Euro investiert hat.

Noch ist offen, ob er im wahrscheinlichen Fall eines Abstiegs noch einmal den Geldhahn für den HSV aufdreht. Sollte er das nicht tun, wäre die Lizenz – auch für die 2. Bundesliga – in Gefahr.

Kühne: „Mainz 05 kommt hier nicht rein“

Erst einmal steht jetzt aber das neue Luxus-Hotel im Mittelpunkt von Kühnes Universum. Und wer da rein kommt, entscheidet der Chef natürlich noch höchstpersönlich selbst.

Bundesliga-Vereine haben dabei offensichtlich schlechte Karten. „Allenfalls kann sich Bayern München so ein Hotel leisten, Mainz 05 kommt hier nicht rein“, stellt der steinreiche 80-Jährige klar.

Spott im Netz für Kühne-Arroganz

Auf so eine Steilvorlage haben die Sozialen Netzwerke natürlich nur gewartet. Die Reaktionen auf Facebook und Twitter waren vor allem Spott für Kühne und seinen HSV. „Glaube Bayern wird bald nicht mehr so oft in Hamburg sein, vielleicht ja 1860 irgendwann wieder“, antwortet ein Twitter-Nutzer hämisch.

Jochen H. schreibt zum Kühne-Zitat: „Die Mainzer benötigen in der nächsten Saison auch keine Unterkunft mehr in Hamburg, denn sie bleiben – im Gegensatz zum HSV – in der ersten Bundesliga. Vielleicht wird sich der SV Sandhausen in seiner neuen Herberge einquartieren.“

 
 

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