Dumm gelaufen! Zoll erwischt Argentiniens Nationalmannschaft beim Schmuggeln

Dieses Foto mit beschlagnahmter Ware der argentinischen Nationalmannschaft verschickte der Zoll über Twitter
Dieses Foto mit beschlagnahmter Ware der argentinischen Nationalmannschaft verschickte der Zoll über Twitter
Foto: twitter.com/AFIPcomunica

Buenos Aires. Argentiniens Nationalmannschaft beendet die Länderspielreise mit einem peinlichen Abschluss: Bei ihrer Rückkehr von der US-Tour mit Testspielen gegen Guatemala (3:0) und Kolumbien (0:0) nahmen die heimischen Zollbeamten am Flughafen Ezeiza gleich elf Kisten aus dem Reisegepäck von Argentiniens Nationalmannschaft in Beschlag.

Laut Behörden verbargen sich darin anmeldepflichtige Waren im Wert von rund 25.000 US-Dollar, die die Verantwortlichen des Verbandes AFA am sogenannten grünen Ausgang durchschleusen wollten.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Borussia Dortmunds Ex-Coach Peter Stöger über den BVB-Neustart: Diesen großen Vorteil hat Lucien Favre

Darum schätzt Dieter Hecking den FC Schalke 04 stärker ein als Borussia Mönchengladbach

• Top-News des Tages:

Messer-Attacke mitten in Bochum: 23-Jähriger tot – Tatverdächtiger in U-Haft

Daniel Küblböck vermisst: Jetzt räumt sein Vater mit Spekulationen auf

-------------------------------------

Zoll beschlagnahmt Waren im Wert von 25.000 US-Dollar

Weil die Nachricht in dem von einer Wirtschaftskrise geschüttelten Land für Empörung sorgte, veröffentlichte die AFA umgehend ein Kommuniqué "zu den böswilligen Meldungen" und erklärte, dass es sich bei den beschlagnahmten Gütern um Material zur Videoanalyse und für die Kinesiologie handle, die "die Seleccion für gewöhnlich bei Spielen und im Training benutzt".

Doch die Zollbehörde AFIP widersprach der Erklärung mit eigenen Fotos. Zu sehen sind auf den veröffentlichten Bildern unter anderem Elektronikartikel, Musikinstrumente, Kinderspielzeug und neuwertige Kleidungsstücke. Die Freigabe der Waren bedarf nun eines richterlichen Urteils. (sid)

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.

Beschreibung anzeigen