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60 statt 90 Spielminuten, Punktabzug bei Schiri-Schelte - So verrückt sind die neuen Regel-Vorschläge des Fußballgremiums IFAB

Wie wird der Fußball der Zukunft aussehen?
Wie wird der Fußball der Zukunft aussehen?
Foto: firo

Essen. Das International Football Association Board (IFAB) hat ein Strategiepapier veröffentlicht, in dem es Vorschläge für die Fußball-Regeln der Zukunft skizziert. Das IFAB ist eine der altertümlichsten Institutionen des Weltfußballs.

Acht Mitglieder stimmen über die Rahmenbedingungen ab, dabei müssen vier aus England, Schottland, Wales und Nordirland stammen, vier Mitglieder kommen vom Fußballweltverband Fifa.

Das sind neun IFAB-Vorschläge:

1. Die Netto-Spielzeit wird von 90 auf 60 Minuten reduziert. Bei jeder Unterbrechung hält die Uhr an. Zurzeit beträgt die Netto-Spielzeit, also die Zeit, in der der Ball im Spiel ist, in der Bundesliga im Schnitt 56 Minuten und fünf Sekunden, wie das Magazin Kicker berechnete.

2. Nach Elfmetern gibt’s keine Nachschussmöglichkeit, sondern Abstoß.

3. Ein Schlusspfiff ist erst möglich, wenn das Spiel unterbrochen ist.

4. Macht die Abwehr ein Handspiel auf der Torlinie, wird direkt auf Tor für die angreifende Mannschaft gewertet – unabhängig davon, ob der Ball über der Linie war oder nicht.

5. Bei deutlicher Kritik am Schiedsrichter droht Tor- oder Punktabzug.

6. Bei Freistößen oder Eckbällen sind mehr als eine Berührung durch einen Spieler möglich. Der Schütze darf sich den Ball selbst vorlegen.

7. Der Ball muss bei Standardsituationen nicht mehr ruhen.

8. Nimmt der Torwart einen Rückpass mit der Hand auf, gibt es Elfmeter – statt indirektem Freistoß.

9. Kurzer Abstoß zu Spielern im eigenen Strafraum möglich.

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