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22 Vereine und 54 Fußballer in Italien vor Gericht

18.05.2012 | 15:00 Uhr

Der Wettskandal im italienischen Fußball geht in die nächste Runde. 22 Vereine, 54 Spieler sowie vier Manager und drei Assistenten müssen sich vor dem Sportgericht verantworten.

Rom (SID) - Der Wettskandal im italienischen Fußball geht in die nächste Runde. Wie der Oberstaatsanwalt des nationalen Fußballverbandes FIGC, Stefano Palazzi, mitteilte, müssen sich insgesamt 22 Vereine, 54 Spieler sowie vier Manager und drei Assistenten aus dem Land des viermaligen Weltmeisters ab dem 31. Mai vor dem Sportgericht in Rom wegen ihrer angeblichen Beteiligung am Skandal verantworten. Dazu gehören auch die drei Erstliga-Aufsteiger Atalanta Bergamo, AC Siena und Novara Calcio.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft betreffen insgesamt 33 Spiele. Zentrale Figur der Verhandlungen soll der im April verhaftete Andrea Masiello sein. Laut Aussagen des früheren Profis vom AS Bari sind während der Saison 2010/2011 neun Begegnungen mit Bari-Beteiligung manipuliert worden. Masiello hat bereits zugegeben, im Spiel gegen US Lecce am 15. Mai 2011 (0:2) gegen Bezahlung ein Eigentor erzielt zu haben. Im Visier der Ermittler stehen zudem die Spiele gegen US Palermo, den FC Bologna, Chievo Verona und Sampdoria Genua.

sid

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