DFB ermittelt wegen Schiri-Schelte gegen Pauli-Trainer Lienen

Mächtig verärgert: Ewald Lienen geißelte das Schiedsrichtergespann nach der 0:1-Niederlage gegen Fürth. Nun muss der Trainer des FC St. Pauli mit einer Strafe rechnen.
Mächtig verärgert: Ewald Lienen geißelte das Schiedsrichtergespann nach der 0:1-Niederlage gegen Fürth. Nun muss der Trainer des FC St. Pauli mit einer Strafe rechnen.
Foto: Getty Image
Nach dem 0:1 gegen Fürth kritisierte Ewald Lienen das Schiedsrichter-Gespann in einem TV-Interview scharf. Der DFB ermittelt gegen den Trainer des FC St. Pauli.

Hamburg.. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ermittelt gegen Trainer Ewald Lienen vom FC St. Pauli. Der Zweitligist bestätigte am Mittwoch auf dpa-Anfrage entsprechende Berichte Hamburger Medien. Der 61 Jahre alte Coach hatte nach der 0:1-Niederlage seines Klubs am Montag gegen die SpVgg. Greuther Fürth das Schiedsrichter-Gespann um Martin Petersen (Stuttgart) in einem TV-Interview scharf kritisiert. Nun muss er rasch eine Stellungnahme zu den Vorfällen abgeben.

Anschließend wird das Urteil des DFB-Sportgerichts erwartet. Lienen droht eine Geldstrafe, eventuell auch eine Sperre.

Lienens Vorgänger, der heutige Sportdirektor Thomas Meggle, war im September bei seinem ersten Spiel als St. Pauli-Coach gegen 1860 München nach einem Rempler gegen den Referee auf die Tribüne geschickt worden. Anschließend hatte ihn der DFB zu zwei Spielen Sperre und 3000 Euro Geldstrafe verurteilt. (dpa)

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