Mainz 05 - Trainer Tuchel setzt auf gestandenes Personal

Thorsten Schabelon
Trainer Thomas Tuchel geht mit Mainz 05 in seine vierte Bundesliga-Saison.
Trainer Thomas Tuchel geht mit Mainz 05 in seine vierte Bundesliga-Saison.
Foto: imago
Mittlerweile gehört der Mainzer Trainer Thomas Tuchel zu den erfahrenen Fußballlehrern der Bundesliga - es ist seine vierte Saison mit Mainz. Für diese hat sich der Klub nur sparsam verstärkt. Wichtige Neuzugänge: Offensivkraft Chinedu Ede und Außenverteidiger Junior Diaz.

Mainz. Der Umbruch ist beim FSV Mainz 05 schon wieder Geschichte. Nachdem im vergangenen Sommer reichlich neues Profi-Personal verpflichtet wurde, waren die Mainzer in der laufenden Transferperiode fast nur interessierte Zuschauer. Der Karnevalsverein hat sparsam gehaushaltet und setzt auf vorhandenes wie gestandenes Personal.

Der Trainer

Einst gehörte er zu den jungen Wilden der Liga, begeisterte Woche für Woche mit einem neuen Matchplan: Inzwischen gehört aber auch Thomas Tuchel zu den erfahrenen Fußballlehrern im Oberhaus. Der 38-Jährige geht mit dem FSV Mainz 05 bereits in seine vierte Bundesliga-Saison.

Das Personal

In Mainz ist traditionell eher wenig Geld vorhanden. Man setzt auf Schnäppchen und entwickelt Talente. Deshalb wurde der Vertrag mit Mohamed Zidan, der mit seinen Toren entscheidenden Anteil am Klassenerhalt hatte, nicht verlängert. Gut für die 05er: Malik Fathi, Sami Allagui und Zoltan Stieber, die den Klub verlassen haben, waren abkömmlich. Wichtigste Neuzugänge sind Offensivkraft Chinedu Ede und Außenverteidiger Junior Diaz.

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Der Anspruch

Die Mainzer, die vor einem Jahr noch in der Euro-League-Qualifikation spielten, haben eine durchwachsene Saison hinter sich. Allerdings wissen die Fans des Karnevalsklubs, dass in jeder neuen Spielzeit erst mal der frühzeitige Klassenerhalt das Ziel sein muss.

Die Probleme

Die Mannschaft ist dank Taktikfreak Thomas Tuchel strategisch geschult. Allerdings fehlen im Kollektiv Einzelkönner, die ein Spiel entscheiden können. Generell hat die Mainzer Offensiv eher wenig Durchschlagskraft.

Die Prognose

Mainz landet knapp oberhalb der Abstiegsränge, allerdings kann der Klub auch in das dichte Gedränge am Tabellenende rutschen.