Kein Einspruch von Bayer Leverkusen gegen Bellarabi-Strafe

Schiedsrichter Tobias Welz (M) zeigt die Rote Karte gegen den Leverkusener Karim Bellarabi (38) für das Foul an Rafinha.
Schiedsrichter Tobias Welz (M) zeigt die Rote Karte gegen den Leverkusener Karim Bellarabi (38) für das Foul an Rafinha.
Foto: dpa
Leverkusen akzeptiert die Strafe des DFB-Sportgerichts gegen Karim Bellarabi. "Wir werden keinen Einspruch einlegen", kündigte Bayer 04 an.

Frankfurt. Ex-Nationalspieler Karim Bellarabi vom Bundesligisten Bayer Leverkusen hat die Vier-Spiele-Sperre durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) akzeptiert. Das bestätigte Bayer auf Anfrage. Der 28-Jährige muss außerdem eine Geldstrafe von 10.000 Euro zahlen.

Einwechselspieler Bellarabi hatte am vergangenen Samstag beim 1:3 bei Meister Bayern München nach einem groben Foulspiel an Rafinha (80.) die Rote Karte gesehen. Der Brasilianer erlitt bei dem Foul von Bellarabi eine Innenbandverletzung. Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte das Foulspiel des Bayer-Profis "geisteskrank" genannt und betont: "Sowas gehört drei Monate gesperrt - und zwar für Dummheit!"

Bayer-Sport-Geschäftsführer Rudi Völler kommentierte am Dienstag bei bild.de: "Hoeneß hat uns mit seinen Aussagen sogar einen Gefallen getan. Dadurch wurden es nur vier statt fünf Spiele." Bayer hatte die Möglichkeit, gegen die Entscheidung des Einzelrichters vom Montag innerhalb von 24 Stunden Einspruch beim DFB-Sportgericht einzulegen.

Nach Fouls: Rummenigge fordert DFB-Reaktion

Karl-Heinz Rummenigge setzt in der Diskussion um Bundesliga-Härte gegen Stars des FC Bayern München darauf, dass die Vier-Spiele-Sperre für Karim Bellarabi abschreckende Wirkung hat. "Ich freue mich nie über Strafen von Spielern, aber in dem Fall könnte es ein Exempel sein, das man statuiert hat, um zu zeigen, dass man bereit ist, durchzugreifen", sagte der Bayern-Vorstandschef am Dienstag. (sid/dpa)

 
 

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