Gladbachs Kramer ärgert sich über seine Rolle als Reservist

ARCHIV - 08.05.2018, Nordrhein-Westfalen, Mönchengladbach: Der Mönchengladbacher Spieler Christoph Kramer, aufgenommen beim einem Interview. (zu dpa-Meldung: «Gladbach-Profi Kramer offen für Özil-Comeback in Nationalelf» vom 24.08.2018) Foto: Roland Weihrauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 08.05.2018, Nordrhein-Westfalen, Mönchengladbach: Der Mönchengladbacher Spieler Christoph Kramer, aufgenommen beim einem Interview. (zu dpa-Meldung: «Gladbach-Profi Kramer offen für Özil-Comeback in Nationalelf» vom 24.08.2018) Foto: Roland Weihrauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Christoph Kramer hat seinen Stammplatz bei Borussia Mönchengladbach an Tobias Strobl verloren. Das will er nicht kampflos hinnehmen.

Mönchengladbach.. Diese Rolle kennt Christoph Kramer mittlerweile. Am Donnerstag konnte er das Mannschaftstraining von Borussia Mönchengladbach nur aus der Ferne beobachten. Der Weltmeister trainierte individuell. Der Grund: ein grippaler Infekt. Für die Bundesliga-Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg ist der 27-Jährige fraglich.

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„Wenn ich mich nicht darüber ärgern würde, könnte ich auch aufhören“, sagte Kramer dieser Zeitung. Denn auch im gesunden Zustand durfte er im ersten Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen (2:0) nur zuschauen. Tobias Strobl ersetzte ihn im zentralen Mittelfeld. Kramer, Publikumsliebling, Führungsspieler, gefeierter TV-Experte im ZDF während der WM in Russland, hockte plötzlich auf der Bank.

Hecking lobt Strobl

„Wer ihn kennt, weiß, dass er das annimmt“, meinte Trainer Dieter Hecking. Es sei keine leichte Entscheidung, weil Kramer wichtig für die Mannschaft sei. „Aber die letzten beiden Spiele habe ich Strobl diese Position anvertraut. Der hat das gut gemacht.“ Hecking ist sich aber sicher: „Christoph Kramer wird das nicht kampflos hinnehmen.“

 
 

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