Dem Club aus Nürnberg ist vieles zuzutrauen - in jede Richtung

Auf Typen wie Daniel Ginczek ist der Club in der kommenden Saison angewiesen. Wenn's bei den Jungen gut läuft, geht der Nürnberger Plan auf.
Auf Typen wie Daniel Ginczek ist der Club in der kommenden Saison angewiesen. Wenn's bei den Jungen gut läuft, geht der Nürnberger Plan auf.
Foto: Imago
Der 1. FC Nürnberg geht erneut mit einem jungen Team an den Start, dem vieles zuzutrauen ist. Und wieder lautet das oberste Ziel: Klasse halten. Allerdings ist der Club darauf angewiesen, dass sich seine jungen Akteure entwickeln. Unsere Prognose: Zum Klassenerhalt reicht's auf jeden Fall.

Nürnberg. Der Trainer: Michael Wiesinger ist in der Mannschaft längst akzeptiert, inzwischen hat auch das Umfeld, das früher notorisch unruhig war, Vertrauen gefasst.

Das Personal: Timm Klose (Wolfsburg, 6 Millionen) und Timmy Simons (Brügge) haben Lücken in der Defensive gerissen, dabei lebt der Club von seiner aggressiven Verteidigung. Routinier Emanuel Pogatetz (Wolfsburg) soll es hinten richten, der Ex-Dortmunder Daniel Ginczek vorne. Weil es in der Offensive zuletzt haperte, hat der Club dort nachgelegt – aber nur mit zwei, drei Talenten.

Die Probleme: Nürnberg bleibt seiner Linie treu und setzt auf junge Leute, die einschlagen können – oder eben nicht. Vor allem im Spiel nach vorne wird sich einer der Youngster bemerkbar machen müssen.

Der Anspruch: Rund um dem Club ist er traditionell hoch, auch wenn die Träume von vergangenen Zeiten inzwischen gesundem Realismus weichen. Im Verein herrscht der schon länger vor. Man will drin bleiben und möglichst wenig dabei zittern müssen.

Die Prognose: Klappt. Der Club wird schwächere Phasen haben, aber die Liga am Ende sicher halten.