Bayer Leverkusen schlägt Freiburg - Lage für VfB Stuttgart bleibt prekär

Jubel bei Bayer 04 Leverkusen: Simon Rolfes erzielte das 1:0 für die Werkself.
Jubel bei Bayer 04 Leverkusen: Simon Rolfes erzielte das 1:0 für die Werkself.
Foto: dpa
Bayer Leverkusen rückte durch den 1:0-Sieg gegen den SC Freiburg in der Tabelle auf Platz vier vor. Hannover 96 und der VfB Stuttgart trennten sich 1:1.

Essen.. Bayer Leverkusen hat seine Serie von drei Fußball-Bundesligaspielen ohne Sieg mit dem 1:0 (1:0) gegen den SC Freiburg beendet. Drei Tage nach dem 1:0 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atlético Madrid rückte die Werkself dank des Treffers von Kapitän Simon Rolfes in der 33. Minute mit 36 Punkten auf Platz vier vor. Freiburg bleibt als Vorletzter mit 22 Zählern in akuter Abstiegsnot.

Hannover 96 und der VfB Stuttgart trennten sich 1:1 (0:0) und bleiben damit beide in der Rückrunde ohne Sieg. Für Tabellenschlusslicht VfB Stuttgart bleibt die Lage bei 21 Punkten damit weiter besonders prekär. Hertha BSC erkämpfte sich am 23. Spieltag gegen den FC Augsburg ein enorm wichtiges 1:0 (0:0) und sprang auf Rang 14.

Fehlpässe in Hannover

Beim Duell der Sieglos-Teams in Hannover war beiden Mannschaften die Verunsicherung anzumerken. Fehlpässe und schlechter Spielaufbau waren die Folge. Ein Lupfer von Hannovers Joselu über das Tor (21.) war die aufregendste Szene der ersten Halbzeit. Auch im zweiten Abschnitt gab es keine Fußball-Hochkultur. Aber Gentner zeigte sich eiskalt. Eine kurze Kopfballabwehr von Hiroki Sakai nutzte der VfB-Kapitän zum Führungstor. Sein 96-Gegenpart Lars Stindl (69.) glich aber noch aus. Stindl sah in der Nachspielzeit nach einem Gerangel mit Martin Harnik die Gelb-Rote Karte, sein Stuttgarter Streitpartner sah glatt Rot. Die Zukunft von VfB-Trainer Huub Stevens bleibt ungewiss.

In Leverkusen konnte die Bayer-Elf nicht ihren Power-Fußball aus dem Champions-League-Spiel gegen Atlético wiederholen. Freiburg wehrte sich, ohne selbst Akzente setzen zu können. Simon Rolfes (33.) gebührte das Privileg des einzigen Tores in der ersten Halbzeit in allen fünf Bundesliga-Stadien. Für den Ex-Nationalspieler war es das ersten Saisontor, für Leverkusen reichte er zum Sieg und zum Sprung auf Platz vier.

Hertha verschafft sich Luft jm Abstiegskampf

In Berlin gab es durch den ersten Heimsieg unter Trainer Pal Dardai nach langer Zeit wieder Grund zur Freude. Gegen Augsburg stand Hertha BSC defensiv kompakt, in der Vorwärtsbewegung gelang allerdings zunächst wenig. Augsburg konnte aus der technischen und spielerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Salomon Kalou sorgte zwei Minuten vor dem Ende für den unerwarteten Berliner Siegtreffer, der etwas Luft im Abstiegskampf verschafft.

Der Schmidt-Effekt in Mainz setzte sich beim ersten Auswärtsspiel mit neuem Trainer bei 1899 Hoffenheim nicht fort. Zwar agierte der FSV gerade in der ersten Halbzeit mutig und durchaus gut organisiert. Das erste Tor aber schoss Hoffenheim. Nach einem Konter über Firminho schloss Nationalspieler Kevin Volland (55.) problemlos aus kurzer Distanz ab. Der Ex-Mainzer Eugen Polanski (76.) erhöhte per Kopfball. (dpa)

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