1:1 - Gladbach fehlt bei RB Leipzig der nötige Spielwitz

Jannik Vestergaard (Mitte) verschuldete den Führungstreffer der Leipziger.
Jannik Vestergaard (Mitte) verschuldete den Führungstreffer der Leipziger.
Foto: Getty
Borussia Mönchengladbach ist bei RB Leipzig nicht über ein Remis hinausgekommen. Besonders im Spiel nach vorne konnten die Fohlen nicht überzeugen.

Leipzig. Seinen 43. Geburtstag wird Max Eberl in keiner schlechten Erinnerung behalten. Fabian Johnson sicherte Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor bei RB Leipzig am Mittwochabend spät das Punktgeschenk. Im Arena-Kessel am Sportforum kam der wenig überzeugende Champions-League-Starter bei den Roten Bullen etwas glücklich zu einem 1:1 (0:1).

Ohne den mit einer Adduktorenzerrung ausgefallenen Raffael im Angriff wirkten die Gäste im Vorwärtsgang über weite Strecken stumpf. Kaum einmal lief die Kugel flüssig nach vorn. Dazu kam ein früher, schmerzhafter Kollektivstolperer des Gladbacher Dänen-Abwehrduos. Andreas Christensen und Jannik Vestergaard legten Bullen-Torjäger Timo Werner den Ball am eigenen Fünfmeterraum mustergültig zum Führungstreffer auf.

Neuzugang Tobias Strobl, der die Abwehrkette diesmal auf der rechten Seite vervollständigte, musste dazu nach nur 22 Spielminuten humpelnd vom Feld. Borussias einzig gute Torchance in Halbzeit eins vergab Fabian Johnson. Von André Hahn per Kopfballvorlage glänzend in Szene gesetzt, schmetterte der US-Nationalspieler den Ball volley gegen die Leipziger Querlatte. Ansonsten: Ohne Raffael nix los!

Johnson gleicht für Gladbach aus

Die Alternativen für den Vorwärtsgang auf der Gäste-Bank hießen Mahmoud Dahoud und Jonas Hofmann. Doch Trainer Schubert wartete bis in die Schlussminuten hinein. Gladbach fightete sich zwar ein wenig ins Kräftemessen, brachte aber RBL-Torsteher Peter Gulacsi kaum in Verlegenheit. Bis sechs Minuten vor dem Spielende. Dann behielt Fabian Johnson im Alleingang auf Keeper Gulacsi die Nerven und versenkte den Ball in der linken Torecke.

 
 

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