Erneute Verschwörungstheorie

London..  Für José Mourinho (Bild) hatte sich wieder einmal die ganze Welt gegen ihn und seinen FC Chelsea verschworen. „Es läuft eine Kampagne gegen Chelsea. Die Medien, die Kommentatoren, die anderen Trainer - alle machen es. Ich weiß nicht, warum es diese Kampagne gibt“, echauffierte sich der portugiesische Startrainer nach dem 1:1 des Premier-League-Spitzenreiters beim FC Southampton am Sonntag und witterte zum x-ten Mal eine gezielte Benachteiligung seines Teams.

Schiedsrichter Anthony Taylor war diesmal in den Augen Mourinhos der Schuldige für den Punktverlust der Blues. „Ich werde zum Schiedsrichter gehen, ihm ein gutes neues Jahr wünschen und ihm sagen, dass er sich schämen wird“, polterte Mourinho. Es sei ein großer Fehler gewesen. In anderen Ländern sei dies ein absoluter Skandal und ein Fall für die Titelseiten, meckerte er immer weiter.

Ein nicht gegebener Elfmeter für sein Team hatte Mourinho derart in Rage gebracht, nachdem Cesc Fábregas von Matt Targett im Strafraum berührt worden war, von Taylor aber die Gelbe Karte wegen einer vermeintlichen Schwalbe erhalten hatte. „Es war kein kleiner Elfmeter, es war ein großer wie der Big Ben“, sagte Mourinho.

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