Ein Vermittler, ein Vorbild

Menden..  Ja, das soll dann doch mal seine letzte Saison werden. Ganz bestimmt! Iradj Yazdani überlegt kurz und zögert. „Ach was. Vielleicht auch nicht.“ 75 Jahre alt ist der Mendener, seit 60 Jahren leitet er Basketballspiele als Schiedsrichter. 5000 Begegnungen werden es wohl gewesen sein in dieser Zeit, schätzt er. Und jede Woche kommen drei, vier dazu. Früher in der Bundesliga, heute noch in der Landesliga. Der Mann kann nicht von der Pfeife lassen.

Ob Iradj Yazdani tatsächlich der älteste aktive Schiedsrichter im Deutschen Basketball-Bund ist? Der Verband weiß es nicht. Die entsprechende Datenbank-Recherche sei zu kompliziert, sagt der zuständige DBB-Kommissar Michael Geisler. Schade: Der Schiedsrichter-Methusalem aus dem Sauerland wüsste schon gern, ob er den nationalen Rekord hält.

Aber egal. Yazdani macht weiter. Erst einmal. „Das Pfeifen hält mich fit“, sagt er und sieht zufrieden aus. Er meint damit nicht nur die Auswirkungen auf seinen fast 76 Jahre alten Körper, der aber viel jünger aussieht. Sondern auch den Geist: „Sport hält die Seele jung.“

Die organisierte Bewegung ist seit gut 50 Jahren Yazdanis Lebensinhalt. 1960 kam er nach Deutschland. Sport studieren, das war sein Ziel – und im Iran, das damals noch Persien hieß, schwer umzusetzen. Die Wahl des Arbeitgebers verschlug ihn nach dem Studium in München ins Sauerland, wo ihn das Mender Walram-Gymnasium als Sport- und Geografielehrer einstellte. „Die haben mich dort damals unheimlich freundlich aufgenommen“, sagt er heute.

Schon damals achtete Yazdani auf Details: Dass der Direktor des Walrams damals die Einladung zum Vorstellungsgespräch mit Bleistift unterschrieb, imponierte dem Mann aus Asien. Und in Mainz schlug er ein Stellenangebot aus, weil die Kellnerin in einem Restaurant ihn nicht bedienen wollte.

In seiner neuen Heimat gründete Yazdani dann die Basketball-Abteilung des SV Menden und engagierte sich besonders in der Talentförderung. Ohne ihn als Trainer wäre der spätere Nationalspieler Ingo Mendel sicher nicht so weit gekommen.

Schon im Iran setzte sich Yazdani im Alter von 16 Jahren als Basketball-Schiedsrichter ein, also hat er nun mehr als sechs Jahrzehnte Erfahrung an der Pfeife. Von 1976 bis 1991 leitete er Begegnungen in der Bundesliga, bildete gleichzeitig hunderte Nachwuchs-Referees aus. Viel mehr geht wohl nicht.

Er kann nun eine Menge erzählen aus seiner sportlichen Vergangenheit; an viele Anekdoten erinnert er sich noch, als seien sie gestern passiert. Zum Beispiel, als er in den 80er-Jahren zum Pokalspiel der Bundesligisten Osnabrück gegen Leverkusen ausnahmsweise mit dem Zug anreisen wollte, weil Schnee lag. Die Bahn hatte Verspätung, er musste von Münster mit dem Taxi nach Norden fahren und zog sich im Auto um. Der Fahrer war verblüfft, aber pünktlich: Zwei Minuten vor dem angesetzten Spielbeginn stand Yazdani auf dem Spielfeld – fertig für den ersten Sprungball.

Es gibt Leute, die sagen, er sei ein wenig verrückt. Acht Wochen, nachdem ihm die Ärzte vor einigen Jahren vier Bypasse in den Brustkorb gelegt hatten, stand der Lehrer wieder mit dem Ball in der Hand auf dem rechteckigen Feld. Stress kennt er dort nicht – auch nicht bei seinen Spielen in der Justizvollzugsanstalt. Im Gegenteil: „Ich gehe locker rein und komme locker raus.“

Ist der Mann ein Vorbild? Ganz bestimmt. Dafür, dass Sport im Alter jung hält. Dafür, dass der Sport Menschen braucht, die ein Spiel nicht als Sieger, sondern als Vermittler beenden wollen. Die nicht allein das Rampenlicht als Triebfeder haben. „Es lohnt sich“, sagt er. „Die Aufgabe ist sinnvoll und macht Spaß.“

Und? Wann wird es denn nun mal was mit der letzten Saison? „Ach, mal sehen. Wenn der Körper mitmacht, dann hänge ich noch eine dran.“ Vielleicht wartet Iradj Yazdani einfach so lange, bis der Deutsche Basketball-Bund seine Datenbank-Recherche beendet hat.

Ja, das soll dann doch mal seine letzte Saison werden. Ganz bestimmt! Iradj Yazdani überlegt kurz und zögert. „Ach was. Vielleicht auch nicht.“ 75 Jahre alt ist der Mendener, seit 60 Jahren leitet er Basketballspiele als Schiedsrichter. 5000 Begegnungen werden es wohl gewesen sein in dieser Zeit, schätzt er. Und jede Woche kommen drei, vier dazu. Früher in der Bundesliga, heute noch in der Landesliga. Der Mann kann nicht von der Pfeife lassen.

Ob Iradj Yazdani tatsächlich der älteste aktive Schiedsrichter im Deutschen Basketball-Bund ist? Der Verband weiß es nicht. Die entsprechende Datenbank-Recherche sei zu kompliziert, sagt der zuständige DBB-Kommissar Michael Geisler. Schade: Der Schiedsrichter-Methusalem aus dem Sauerland wüsste schon gern, ob er den nationalen Rekord hält.

Aber egal. Yazdani macht weiter. Erst einmal. „Das Pfeifen hält mich fit“, sagt er und sieht zufrieden aus. Er meint damit nicht nur die Auswirkungen auf seinen fast 76 Jahre alten Körper, der aber viel jünger aussieht. Sondern auch den Geist: „Sport hält die Seele jung.“

Die organisierte Bewegung ist seit gut 50 Jahren Yazdanis Lebensinhalt. 1960 kam er nach Deutschland. Sport studieren, das war sein Ziel – und im Iran, das damals noch Persien hieß, schwer umzusetzen. Die Wahl des Arbeitgebers verschlug ihn nach dem Studium in München ins Sauerland, wo ihn das Mender Walram-Gymnasium als Sport- und Geografielehrer einstellte. „Die haben mich dort damals unheimlich freundlich aufgenommen“, sagt er heute.

Schon damals achtete Yazdani auf Details: Dass der Direktor des Walrams damals die Einladung zum Vorstellungsgespräch mit Bleistift unterschrieb, imponierte dem Mann aus Asien. Und in Mainz schlug er ein Stellenangebot aus, weil die Kellnerin in einem Restaurant ihn nicht bedienen wollte.

In seiner neuen Heimat gründete Yazdani dann die Basketball-Abteilung des SV Menden und engagierte sich besonders in der Talentförderung. Ohne ihn als Trainer wäre der spätere Nationalspieler Ingo Mendel sicher nicht so weit gekommen.

Schon im Iran setzte sich Yazdani im Alter von 16 Jahren als Basketball-Schiedsrichter ein, also hat er nun mehr als sechs Jahrzehnte Erfahrung an der Pfeife. Von 1976 bis 1991 leitete er Begegnungen in der Bundesliga, bildete gleichzeitig hunderte Nachwuchs-Referees aus. Viel mehr geht wohl nicht.

Er kann nun eine Menge erzählen aus seiner sportlichen Vergangenheit; an viele Anekdoten erinnert er sich noch, als seien sie gestern passiert. Zum Beispiel, als er in den 80er-Jahren zum Pokalspiel der Bundesligisten Osnabrück gegen Leverkusen ausnahmsweise mit dem Zug anreisen wollte, weil Schnee lag. Die Bahn hatte Verspätung, er musste von Münster mit dem Taxi nach Norden fahren und zog sich im Auto um. Der Fahrer war verblüfft, aber pünktlich: Zwei Minuten vor dem angesetzten Spielbeginn stand Yazdani auf dem Spielfeld – fertig für den ersten Sprungball.

Es gibt Leute, die sagen, er sei ein wenig verrückt. Acht Wochen, nachdem ihm die Ärzte vor einigen Jahren vier Bypasse in den Brustkorb gelegt hatten, stand der Lehrer wieder mit dem Ball in der Hand auf dem rechteckigen Feld. Stress kennt er dort nicht – auch nicht bei seinen Spielen in der Justizvollzugsanstalt. Im Gegenteil: „Ich gehe locker rein und komme locker raus.“

Ist der Mann ein Vorbild? Ganz bestimmt. Dafür, dass Sport im Alter jung hält. Dafür, dass der Sport Menschen braucht, die ein Spiel nicht als Sieger, sondern als Vermittler beenden wollen. Die nicht allein das Rampenlicht als Triebfeder haben. „Es lohnt sich“, sagt er. „Die Aufgabe ist sinnvoll und macht Spaß.“

Und? Wann wird es denn nun mal was mit der letzten Saison? „Ach, mal sehen. Wenn der Körper mitmacht, dann hänge ich noch eine dran.“ Vielleicht wartet Iradj Yazdani einfach so lange, bis der Deutsche Basketball-Bund seine Datenbank-Recherche beendet hat.

Ja, das soll dann doch mal seine letzte Saison werden. Ganz bestimmt! Iradj Yazdani überlegt kurz und zögert. „Ach was. Vielleicht auch nicht.“ 75 Jahre alt ist der Mendener, seit 60 Jahren leitet er Basketballspiele als Schiedsrichter. 5000 Begegnungen werden es wohl gewesen sein in dieser Zeit, schätzt er. Und jede Woche kommen drei, vier dazu. Früher in der Bundesliga, heute noch in der Landesliga. Der Mann kann nicht von der Pfeife lassen.

Ob Iradj Yazdani tatsächlich der älteste aktive Schiedsrichter im Deutschen Basketball-Bund ist? Der Verband weiß es nicht. Die entsprechende Datenbank-Recherche sei zu kompliziert, sagt der zuständige DBB-Kommissar Michael Geisler. Schade: Der Schiedsrichter-Methusalem aus dem Sauerland wüsste schon gern, ob er den nationalen Rekord hält.

Aber egal. Yazdani macht weiter. Erst einmal. „Das Pfeifen hält mich fit“, sagt er und sieht zufrieden aus. Er meint damit nicht nur die Auswirkungen auf seinen fast 76 Jahre alten Körper, der aber viel jünger aussieht. Sondern auch den Geist: „Sport hält die Seele jung.“

Die organisierte Bewegung ist seit gut 50 Jahren Yazdanis Lebensinhalt. 1960 kam er nach Deutschland. Sport studieren, das war sein Ziel – und im Iran, das damals noch Persien hieß, schwer umzusetzen. Die Wahl des Arbeitgebers verschlug ihn nach dem Studium in München ins Sauerland, wo ihn das Mender Walram-Gymnasium als Sport- und Geografielehrer einstellte. „Die haben mich dort damals unheimlich freundlich aufgenommen“, sagt er heute.

Schon damals achtete Yazdani auf Details: Dass der Direktor des Walrams damals die Einladung zum Vorstellungsgespräch mit Bleistift unterschrieb, imponierte dem Mann aus Asien. Und in Mainz schlug er ein Stellenangebot aus, weil die Kellnerin in einem Restaurant ihn nicht bedienen wollte.

In seiner neuen Heimat gründete Yazdani dann die Basketball-Abteilung des SV Menden und engagierte sich besonders in der Talentförderung. Ohne ihn als Trainer wäre der spätere Nationalspieler Ingo Mendel sicher nicht so weit gekommen.

Schon im Iran setzte sich Yazdani im Alter von 16 Jahren als Basketball-Schiedsrichter ein, also hat er nun mehr als sechs Jahrzehnte Erfahrung an der Pfeife. Von 1976 bis 1991 leitete er Begegnungen in der Bundesliga, bildete gleichzeitig hunderte Nachwuchs-Referees aus. Viel mehr geht wohl nicht.

Er kann nun eine Menge erzählen aus seiner sportlichen Vergangenheit; an viele Anekdoten erinnert er sich noch, als seien sie gestern passiert. Zum Beispiel, als er in den 80er-Jahren zum Pokalspiel der Bundesligisten Osnabrück gegen Leverkusen ausnahmsweise mit dem Zug anreisen wollte, weil Schnee lag. Die Bahn hatte Verspätung, er musste von Münster mit dem Taxi nach Norden fahren und zog sich im Auto um. Der Fahrer war verblüfft, aber pünktlich: Zwei Minuten vor dem angesetzten Spielbeginn stand Yazdani auf dem Spielfeld – fertig für den ersten Sprungball.

Es gibt Leute, die sagen, er sei ein wenig verrückt. Acht Wochen, nachdem ihm die Ärzte vor einigen Jahren vier Bypasse in den Brustkorb gelegt hatten, stand der Lehrer wieder mit dem Ball in der Hand auf dem rechteckigen Feld. Stress kennt er dort nicht – auch nicht bei seinen Spielen in der Justizvollzugsanstalt. Im Gegenteil: „Ich gehe locker rein und komme locker raus.“

Ist der Mann ein Vorbild? Ganz bestimmt. Dafür, dass Sport im Alter jung hält. Dafür, dass der Sport Menschen braucht, die ein Spiel nicht als Sieger, sondern als Vermittler beenden wollen. Die nicht allein das Rampenlicht als Triebfeder haben. „Es lohnt sich“, sagt er. „Die Aufgabe ist sinnvoll und macht Spaß.“

Und? Wann wird es denn nun mal was mit der letzten Saison? „Ach, mal sehen. Wenn der Körper mitmacht, dann hänge ich noch eine dran.“ Vielleicht wartet Iradj Yazdani einfach so lange, bis der Deutsche Basketball-Bund seine Datenbank-Recherche beendet hat.

Ja, das soll dann doch mal seine letzte Saison werden. Ganz bestimmt! Iradj Yazdani überlegt kurz und zögert. „Ach was. Vielleicht auch nicht.“ 75 Jahre alt ist der Mendener, seit 60 Jahren leitet er Basketballspiele als Schiedsrichter. 5000 Begegnungen werden es wohl gewesen sein in dieser Zeit, schätzt er. Und jede Woche kommen drei, vier dazu. Früher in der Bundesliga, heute noch in der Landesliga. Der Mann kann nicht von der Pfeife lassen.

Persien, München, Sauerland

Ob Iradj Yazdani tatsächlich der älteste aktive Schiedsrichter im Deutschen Basketball-Bund ist? Der Verband weiß es nicht. Die entsprechende Datenbank-Recherche sei zu kompliziert, sagt der zuständige DBB-Kommissar Michael Geisler. Schade: Der Schiedsrichter-Methusalem aus dem Sauerland wüsste schon gern, ob er den nationalen Rekord hält.

Aber egal. Yazdani macht weiter. Erst einmal. „Das Pfeifen hält mich fit“, sagt er und sieht zufrieden aus. Er meint damit nicht nur die Auswirkungen auf seinen fast 76 Jahre alten Körper, der aber viel jünger aussieht. Sondern auch den Geist: „Sport hält die Seele jung.“

Die organisierte Bewegung ist seit gut 50 Jahren Yazdanis Lebensinhalt. 1960 kam er nach Deutschland. Sport studieren, das war sein Ziel – und im Iran, das damals noch Persien hieß, schwer umzusetzen. Die Wahl des Arbeitgebers verschlug ihn nach dem Studium in München ins Sauerland, wo ihn das Mender Walram-Gymnasium als Sport- und Geografielehrer einstellte. „Die haben mich dort damals unheimlich freundlich aufgenommen“, sagt er heute.

Schon damals achtete Yazdani auf Details: Dass der Direktor des Walrams damals die Einladung zum Vorstellungsgespräch mit Bleistift unterschrieb, imponierte dem Mann aus Asien. Und in Mainz schlug er ein Stellenangebot aus, weil die Kellnerin in einem Restaurant ihn nicht bedienen wollte.

Abteilung gegründet

In seiner neuen Heimat gründete Yazdani dann die Basketball-Abteilung des SV Menden und engagierte sich besonders in der Talentförderung. Ohne ihn als Trainer wäre der spätere Nationalspieler Ingo Mendel sicher nicht so weit gekommen. Schon im Iran setzte sich Yazdani im Alter von 16 Jahren als Basketball-Schiedsrichter ein, also hat er nun mehr als sechs Jahrzehnte Erfahrung an der Pfeife. Von 1976 bis 1991 leitete er Begegnungen in der Bundesliga, bildete gleichzeitig hunderte Nachwuchs-Referees aus. Viel mehr geht wohl nicht.

Er kann nun eine Menge erzählen aus seiner sportlichen Vergangenheit; an viele Anekdoten erinnert er sich noch, als seien sie gestern passiert. Zum Beispiel, als er in den 80er-Jahren zum Pokalspiel der Bundesligisten Osnabrück gegen Leverkusen ausnahmsweise mit dem Zug anreisen wollte, weil Schnee lag. Die Bahn hatte Verspätung, er musste von Münster mit dem Taxi nach Norden fahren und zog sich im Auto um. Der Fahrer war verblüfft, aber pünktlich: Zwei Minuten vor dem angesetzten Spielbeginn stand Yazdani auf dem Spielfeld – fertig für den ersten Sprungball.

Es gibt Leute, die sagen, er sei ein wenig verrückt. Acht Wochen, nachdem ihm die Ärzte vor einigen Jahren vier Bypasse in den Brustkorb gelegt hatten, stand der Lehrer wieder mit dem Ball in der Hand auf dem rechteckigen Feld. Stress kennt er dort nicht – auch nicht bei Spielen in der Justizvollzugsanstalt. Im Gegenteil: „Ich gehe locker rein und komme locker raus.“

Rampenlicht keine Triebfeder

Ist der Mann ein Vorbild? Ganz bestimmt. Er ist der Beweis dafür, dass Sport im Alter jung hält. Dafür, dass der Sport Menschen braucht, die ein Spiel nicht als Sieger, sondern als Vermittler beenden wollen. Die nicht allein das Rampenlicht als Triebfeder haben. „Es lohnt sich“, sagt er. „Die Aufgabe ist sinnvoll und macht Spaß.“

Und? Wann wird es denn nun mal was mit der letzten Saison? „Ach, mal sehen. Wenn der Körper mitmacht, dann hänge ich noch eine dran.“

Vielleicht wartet Iradj Yazdani einfach so lange, bis der Deutsche Basketball-Bund seine Datenbank-Recherche beendet hat.

 
 

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