Dortmunds Handball-Damen bleiben erstklassig

Dortmund. Die Rhein-Main Bienen des Bundesligisten FSG Sulzbach-Leidersbach erhalten keine Lizenz für die kommende Saison. Damit sichern sich die Damen des BVB Dortmund nachträglich die Klasse. "Wir würden das gerne machen", so Dortmunds Sportlicher Leiter Jochen Busch.

Die Rhein-Main Bienen des Bundesligisten FSG Sulzbach-Leidersbach stechen nicht mehr. Dem Klub wurde die Lizenz für die kommende Saison verwehrt. Grund sind mehrere eingeleitete Insolvenzverfahren gegen den wirtschaftlichen Träger der FSG.

Damit hat der BVB Dortmund nachträglich den Klassenerhalt in der ersten Liga gesichert. "Wir würden das gerne machen", so Dortmunds Sportlicher Leiter Jochen Busch mit Blick auf die Erstklassigkeit. "Aber die finale Entscheidung liegt bei BVB-Präsident Reinhard Rauball. Wir werden am Dienstagabend eine Entscheidung herbeiführen und uns dann morgen erklären."

Die Rhein-Main Bienen planen währenddessen einen Neuanfang in der Oberliga. Bereits gestern hatte Berndt Dugall, Vorsitzender der Handball Bundesliga Frauen, den Verantwortlichen des Vereins mitgeteilt, dass einer Lizenzerteilung für die Saison 2009/10 nicht mehr entsprochen werden kann. "Grund sind mehrere gegen den wirtschaftlichen Träger der FSG, die „Rhein-Main Bienen GmbH“ eingeleitete Insolvenzverfahren.

Von diesen erhielt die HBVF erst durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger mit Datum vom 02.06.09 Kenntnis", so Dugall, der weiter ausführt: "Nach den Lizenzrichtlinien der HBVF können Vereine, wenn gegen sie oder ihre wirtschaftlichen Träger ein Insolvenzverfahren angestrengt wird, keinen Antrag mehr stellen. Sie verlieren dann automatisch die Lizenz mit Ablauf des Spieljahres in welchem ein solcher Antrag gestellt wird. In diesem Punkt unterscheiden sich die Lizenzrichtlinien der Frauen Bundesligen wesentlich von denen der HBL."

Dugall zu den weiteren Folgen: "Als Konsequenz hat nun zunächst die Mannschaft des BVB Dortmund den Klassenerhalt nachträglich doch noch erreicht. Alle sich daraus ergebenden Weiterungen werden nun mit den in der Folge betroffenen Vereinen abgeklärt." (Mit Material von sid und der HBVF)

 
 

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