Die Gefahr mit dem Babygesicht

Berlin..  Die Wertschätzung bei Borussia Dortmund für Kevin De Bruyne braucht man nicht in Worte zu kleiden. Es genügt zu wissen, dass der Belgier fast in Westfalen gelandet wäre. Er war der Wunschkandidat als Nachfolger für den 2013 nach München abwandernden Jung-Star Mario Götze. Viel fehlte nicht, doch damals trat der nach Bremen ausgeliehene De Bruyne den Weg zurück zum FC Chelsea an, wo sich die Presse aber eher für seine Ähnlichkeit mit Prinz Harry denn für sein Spiel begeisterte. Vor anderthalb Jahren wechselte er zum VfL Wolfsburg – und startete in dieser Saison durch.

Mit 21 Torvorlagen stellte er einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Er lenkt das Spiel im Mittelfeld mit seiner Dynamik, er ist die Gefahr mit dem Babygesicht, ihn gilt es für den BVB auszuschalten. Eine Aufgabe, die die Dortmunder Defensive schwer beschäftigen wird. Seinen Rekord stellte er endgültig vor zwei Wochen gegen die Borussia auf, die den Belgier beim 1:2 nie in den Griff bekam.

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