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Schalke setzt auf Kontinuität

Schalke setzt auf Kontinuität

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Foto: WAZ FotoPool
Fünf Verträge sind schon verlängert: Jan Letailleur, Kevin Lehmann, Fabian Horstmann, Christoph Schmüdderich, Steffen Piechotta werden auch in der Saison 2013/14 das Trikot des FC Schalke 04 in der 1. Regionalliga tragen. Juozas Ramanauskas spielt in den Planungen des Klubs keine Rolle mehr.

Erle. 

Nachdem es in den vergangenen Jahren zwischen den Spielzeiten bei den Basketballern des FC Schalke 04 doch regelmäßig recht turbulent zugegangen ist und es reichlich personelle Veränderungen gegeben hat, setzen die Verantwortlichen des Klubs diesmal vor allem auf Kontinuität. So hat Trainer Heiko Skiba schon fünf Spieler sicher, mit denen er im September in die Saison 2013/14 der 1. Regionalliga starten wird. Jan Letailleur, Kevin Lehmann, Fabian Horstmann, Christoph Schmüdderich und Steffen Piechotta haben ihre Verträge bei den Königsblauen jeweils um ein Jahr verlängert.

„Es soll diesmal genau anders herum laufen als in den vergangenen Jahren, als wir ja meistens fast die komplette Mannschaft ausgetauscht haben“, sagt Boris Liebing. Und der Manager der Schalker Basketballer ist sehr zuversichtlich, dass er auch weitere Akteure aus dem Kader der vergangenen Saison weiterhin binden kann. Zum Beispiel den 18-jährigen Roland Leidag. „Da sind wir schon sehr, sehr weit“, sagt er. „Eine Einigung steht unmittelbar bevor.“

Das gilt übrigens auch für die beiden Positionen der EU-Ausländer. Obwohl: Eigentlich herrscht da sogar schon Klarheit. „Wir warten nur noch auf die unterschriebenen Verträge“, sagt Boris Liebing und hofft, die Spieler im Laufe der Woche vorstellen zu können. Die wie in der vergangenen Saison der Bulgare Atanas Penev und der Litauer Juozas Ramanauskas sein werden?

Zumindest einen Mann aus diesem Duo schließt der Manager aus: 2,08-Meter-Center Juozas Ramanauskas. „Er ist definitiv kein Thema mehr“, sagt Boris Liebing. „Das hat von der gesamten Konstellation her nicht gepasst. Die Kommunikation war schwieriger, als es anfänglich ausgesehen hatte.“ Und Atanas Penev? „Wir haben den Wunsch, nicht viel zu verändern“, sagt Boris Liebing. „Wenn er will, sind wir sehr gewillt.“

Noch keine Antwort gibt es zurzeit auf die sehr interessante Frage, mit welchem Amerikaner die Schalker in die kommende Saison gehen werden. Justin Smith, der ein herausragendes Jahr hingelegt hat, steht auf der Wunsch-Liste ganz oben. „Er ist ein absoluter Top-Spieler, und wir haben alles mit ihm besprochen: Wenn er anruft und sagt, er würde gerne, nehmen wir ihn sofort“, sagt Boris Liebing. Allerdings hat der 26-Jährige dank seiner Leistungen in der vergangenen Saison sehr viel Aufmerksamkeit erweckt. „Wir respektieren seinen Wunsch, dass er höher spielen will“, sagt der Schalker Manager, in dessen Planungen neben Juozas Ramanauskas auch Johannes Hülsmann keine Rolle mehr spielt.

Nichts dagegen hätten Boris Liebing und Trainer Heiko Skiba, wenn sie auch den Pechvogel der vergangenen Saison weiterhin in ihren Reihen wüssten: Milan Obradovic, der sich gleich im ersten Saisonspiel bei den Telekom Baskets Bonn II verletzt hatte und danach auch wegen einiger Rückschläge nie so richtig bei seinem 100-prozentigen Leistungsvermögen angekommen war. „Interesse hat er bekundet, aber das ist alles noch lose“, sagt Boris Liebing. Ebenso offen ist die Basketball-Zukunft von Peer Reckinger – zumindest als Spieler. Der 25-Jährige verfolgt nämlich eine andere Aufgabe sehr ambitioniert, und zwar als Trainer der U 16 der Metropol Baskets Ruhr, mit der er in der Bundesliga den Klassenerhalt geschafft hat.