Phoenix Hagen hofft gegen Bayern auf besseres Team

Phoenix-Trainer Ingo Freyer.
Phoenix-Trainer Ingo Freyer.
Foto: WP-Foto Michael Kleinrensing
Phoenix Hagen kassierte gegen Ulm die höchste Pleite der Klubhistorie. Klar ist: So etwas darf nicht wieder passieren. Auch nicht gegen Bayern.

Hagen. Die einzige positive Erkenntnis der bitteren 64:116-Schlappe bei ratiopharm Ulm fasste Adam Hess kurz nach der Schlusssirene lakonisch zusammen. „Es hat sich kein Spieler mehr verletzt“, sagte der Routinier von Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen nach der höchsten Niederlage der Klubhistorie. Die beim Bemühen der Verantwortlichen, bis zum Sponsorentreffen am nächsten Montag Geldgeber zur Unterstützung für den Sanierungsweg zu finden, zumindest nicht hilfreich war. „So ein Ergebnis darf einmal zustande kommen, vielleicht auch ein zweites Mal, aber sicher nicht öfter“, sagte Phoenix-Geschäftsführer Patrick Seidel, verwies allerdings bei der Ursachenforschung auch auf die ausfallbedingt kleine Rotation und das angesichts von neun Niederlagen zuvor nicht vorhandene Selbstvertrauen.

Alle Mann an Bord

Der nächste Phoenix-Gegner ist ähnlich spielstark einzuschätzen. nach Ulm kommt mit dem FC Bayern München der Tabellenvierte nach Hagen (Samstag, 18 Uhr). Bis dahin hofft man bei Phoenix, vorerst keinen weiteren Abgang nach Spielmacher Richie Williams - der beim Debüt für ProA-Ligist RheinStars Köln zehn Punkte zum 91:85-Sieg gegen Dresden beitrug - zu verzeichnen. Und eventuell wieder auf Owen Klassen und Pascal Zahner-Gothen zurückgreifen zu können. „Stand Montag gehe ich davon aus, dass alle an Bord sind“, sagte Seidel.

Im Gegensatz zu den weiter ungeschlagenen Ulmern verlor der FC Bayern, gegen den Phoenix in der Bundesliga noch nie gewinnen konnte, schon einmal - mit 59:90 bei Meister Brose Bamberg. Zuletzt bezwang das Team um Topscorer Bryce Taylor (23 Punkte) Aufsteiger Rasta Vechta nach Anfangsproblemen mit 85:72 (43:42). Vor der Auswärtsreise nach Hagen müssen die Münchner noch im Eurocup antreten, am Mittwoch gastiert man um 20.45 Uhr in Spanien bei UCAM Murcia. (aki)

 
 

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