Kein Ticket: NBA-Star Schröder muss draußenbleiben

Dennis Schröder durfte das vierte Finale zwischen Bayern und Bamberg nicht in der Halle verfolgen.
Dennis Schröder durfte das vierte Finale zwischen Bayern und Bamberg nicht in der Halle verfolgen.
Foto: imago
NBA-Star Dennis Schröder wollte sich am Mittwoch in München das vierte Finale zwischen Bamberg und München anschauen. Doch für den Profi der Atlanta Hawks war kein Platz in der Halle.

München.. Er habe das vierte Finale zwischen Bayern und Bamberg gerne wieder in der Halle verfolgen wollen, aber kein Ticket bekommen, erklärte der Basketball-Nationalspieler von den Atlanta Hawks bei Instagram. "Leider werde ich als parteiisch betitelt und daraus resultiert dass mir die Verantwortlichen für dieses Spiel keine Karten geben können (oder geben wollen?)."

"Das ist ein Festival des Basketballs."

Kein Platz für den nach Dirk Nowitzki derzeit zweitbesten deutschen Basketballer? "Es stimmt, sein Berater und eine Person, die sich als sein Bruder ausgegeben hat, haben mich angerufen", bestätigte Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic. Angeblich habe Schröder fünf Plätze in der ersten Reihe haben wollen. "Wir waren aber ausverkauft, haben ganz anderen Prominenten absagen müssen", erklärte Pesic.

Nicht gut angekommen ist im Lager des Titelverteidigers aber auch, dass Schröder in der Finalserie seinem Kumpel Daniel Theis die Daumen drückt, der für Bamberg spielt. Trainer Svetislav Pesic hätte Schröder dennoch reingelassen. Es sei doch toll, dass er die Finals sehen wolle, sagte der Serbe: "Das ist ein Festival des Basketballs."

Mehr Glück hatte Fußball-Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff. Er sah den 83:73-Sieg der Bayern in der Halle. Bierhoff habe aber auch bereits vor drei Tagen angefragt, hieß es bei den Bayern. (dpa)

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