Am Rande

Allein aufgrund der Positionierung dieser kleinen Rubrik bietet es sich an, dann und wann über Randsportarten zu berichten.

Das sind zumeist sportliche Tätigkeiten, die nicht die Popularität genießen wie der allgegenwärtige Fußball, der aufstrebende Handball, der sehenswerte Basketball.

Es sind Sportarten, deren Regeln wir nicht verstehen.

Cricket ist da ein feines Beispiel. Cricket, dessen komplexes Regelwerk sogar Wikipedia an die Kapazitätsgrenze treibt. Cricket – ab morgen wird um die Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland – ja, was? Geschlagen? Gerannt? Gespielt?

Wie auch immer. Es gibt zwei Gruppen mit je sieben Teams, in den Gruppen spielt jeder gegen jeden, die besten vier einer Gruppe sind im Viertelfinale, ab da geht es im K.o.-System weiter.

Was daran kompliziert ist? Wirklich gar nichts. Ungewöhnlich aber ist es allemal: Das Finale wird am 29. März ausgespielt. Das ist in guten sechs Wochen!

Aber so ist das mit den Randsportarten. Sie existieren in ihrer eigenen Welt.

Eigene Welt? Geschätzte 988 Millionen Menschen verfolgten das Halbfinale 2011 am TV.

Das Finale der Fußball-WM 2014 sahen 600 Millionen.

Bleibt die Frage, was die Randsportart ist.

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