„Alle Spieler sind meine Helden“

Dortmund..  Pep Guardiola machte einen wirklich zufriedenen Eindruck, als er am Samstagabend Dortmund verließ. Mit 1:0 hatte seine Mannschaft die Partie bei der Borussia gewonnen und damit einen weiteren Schritt Richtung Meister-Titel unternommen.

Doch es war nicht einer von vielen Tagen, sondern ein besonderer. „Alle Spieler sind meine Helden“, formulierte der Münchner Star-Trainer, der sich für die Begegnung mit dem westfälischen Rivalen etwas Neues ausgedacht hatte. Defensiv wie selten kehrte Guardiola von seinem Wunsch nach Ballbesitz ab und beorderte die Mittelfeld-Strategen Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Xabi Alonso vor eine robuste Dreier-Abwehrkette aus Medhi Benatia, Jerome Boateng und Dante.

Zum Sieg gemauert

Beiden Trios assistierten auf den Seiten Rafinha und Juan Bernat. So mauerte sich München fast ungefährdet zum Sieg in Dortmund. Und die Spieler hatten sich dieser Anordnung gekonnt gefügt, die aus der Not geboren war. Mit Arjen Robben, David Alaba und Franck Ribéry muss Guardiola auch im Pokal am Mittwoch in Leverkusen auf kreative Spieler verzichten (ein Lichtblick: Thiago kehrte nach langer Verletzungspause zurück). Rasanz und Ideen gegen defensive Stabilität einzutauschen, schien Guardiola die richtige Entscheidung. Der Erfolg gibt ihm recht. Ob er in Leverkusen verteidigen lässt? „Ich denke nicht, dass wir unsere Spielweise ändern“, meinte Offensiv-Vagabund Thomas Müller.

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