Gelsenkirchen

Verrückter Vorschlag! So will ein Ex-Schalker den Video-Beweis verbessern – und eckt dabei direkt mit Aussagen zum BVB an

Der Video Assist sorgt für Ärger - wieder einmal.
Der Video Assist sorgt für Ärger - wieder einmal.
Foto: imago

Gelsenkirchen. Es sollte alles besser werden, doch nach fünf Spieltagen sind die Fußball-Fans schon wieder reichlich genervt vom Video-Beweis.

Beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und der TSG 1899 Hoffenheim gab es gleich zwei strittige Entscheidungen. Schulz tritt Pulisic auf der Strafraumlinie auf den Fuß, der hebt etwas theatralisch ab, trotzdem klarer Elfmeter! Doch weder der Schiedsrichter auf dem Platz, noch der Video-Referee im Kölner Keller sehen das Foul.

Verrückter Vorschlag! So will ein Ex-Schalker den Video-Beweis verbessern

Nach 76 Minuten dann der nächste Aufreger: Diallo packt Kramaric im Laufduell als letzter Mann am Arm, der Kroate geht zu Boden. Rot für Diallo - eine umstrittene Entscheidung, da beide an den Trikots zerrten und Kramaric wohl nicht mehr an den Ball gekommen wäre.

Beim „Sport1 - Doppelpass“ sorgten diese Szenen für Diskussionen. Und ein Ex-Schalker kam mit einem ausgefallenen Vorschlag um die Ecke. „Ehemalige Fußballer müssen in den Keller“, schlug Schalke 04-Legende Olaf Thon vor.

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Auf Nachfrage schlug er eine Fortbildung für Ex-Profis vor. Im Anschluss könnten die dann in den Keller in Köln einziehen - und gemeinsam mit den Video-Schiedsrichtern bei strittigen Entscheidungen entscheiden.

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Thon steht allein da in Debatte

Fraglich, inwieweit sein Modell umsetzbar ist. Denn schon in der Debatte um die rote Karte für Diallo stand der Ex-Schalker Olaf Thon ziemlich alleine mit seiner Meinung da.

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Er befürwortete die Entscheidung des Schiedsrichter - und stand damit ziemlich alleine in der Expertenrunde (u.a. mit Ex-Schalker Hamit Altintop und Wolfsburg-Manager Marcel Schäfer) da.

„Das wird nichts mit dem Videokeller für Thon“, scherzten dann auch die Kollegen.

 
 

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