Stefan Effenberg kritisiert Bundesliga-Transferpolitik: „Der namhafteste Spieler ist Axel Witsel beim BVB“

Stefan Effenberg äußert sich in seiner Kolumne über die Transferpolitik in der Bundesliga. Der Rückstand auf die Premier League sei jetzt schon offenkundig.
Stefan Effenberg äußert sich in seiner Kolumne über die Transferpolitik in der Bundesliga. Der Rückstand auf die Premier League sei jetzt schon offenkundig.
Foto: Imago/ Team 2/ Martin Hoffmann/ Fotomontage: DER WESTEN

Stefan Effenberg äußert sich in seiner Kolumne bei „t-online“ über die Transferpolitik in der Bundesliga. Außerdem verrät er, wen er für die engsten Verfolger des FC Bayern hält.

Stefan Effenberg: Rudy soll beim FC Bayern bleiben

Der ehemalige Nationalspieler hält es für keine gute Idee, wenn Sebastian Rudy den FC Bayern noch verlässt. Der Mittelfeld-Spieler ist nicht nur bei RB Leipzig im Gespräch, sondern auch bei Schalke 04. So soll sich Domenico Tedesco mit Rudy in München getroffen haben. Schalke soll sich laut „Bild“ bereits im Mai die Erlaubnis geholt haben, mit Rudy verhandeln zu dürfen.

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Kolumnist Effenberg sieht nach dem Abgang von Arturo Vidal die besten Chancen für Rudy, sich auch in Zukunft international zu entwickeln.

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Borussia Dortmund und Schalke 04 die engsten Verfolger

Die Revierklubs Borussia Dortmund und Schalke 04 hält „Effe“ für die engsten Verfolger des FC Bayern. „Ich denke, dass in erster Linie Borussia Dortmund wieder etwas näher an Bayern herankommen und den FC Schalke wieder überholen kann – auch wenn es für ganz oben nicht reichen wird“, schreibt er auf dem Online-Portal.

Sorgen um die Offensive des BVB

Eine nicht wirklich rosige Zukunft sagt er dem Sturm des BVB vorraus: „Du hast keinen mehr in der Mannschaft, der dir wie Aubameyang oder davor Lewandowski 20 bis 30 Tore garantiert.“ Daher mache er sich Sorgen um die Offensive.

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Über die Transferpolitik in der Bundesliga und speziell bei Borussia Dortmund meint er: „Wenn ich mir die Transfers der Bundesligisten anschaue, fällt auf: Der namhafteste Spieler, der von außen dazugekommen ist, ist Axel Witsel beim BVB.“ Er stellt die Qualität des belgischen Mittelfeldspielers nicht in Frage, jedoch: „Er kommt von Tianjin Quanjian aus China und hat noch nie in einer europäischen Topliga gespielt.“

Generell glaubt Effenberg, dass die Bundesliga im Gegensatz zu anderen europäischen Top-Ligen abgehangen wird. Vor allem der Rückstand auf die Premier League werde immer größer.

 
 

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