Sportstudio (ZDF): Rummenigge gerät ins Schwitzen – diese Frage ist dem Bayern-Boss sichtlich unangenehm

Im ZDF-Sportstudio geriet Karl-Heinz Rummenigge mächtig ins Schwitzen.
Im ZDF-Sportstudio geriet Karl-Heinz Rummenigge mächtig ins Schwitzen.
Foto: imago images / Martin Hoffmann

Selbstbewusst und meinungsstark – so kennt man Karl-Heinz Rummenigge. Im Sportstudio (ZDF) geriet der Bayern-Boss am Samstagabend jedoch gehörig ins Schwitzen.

Trotz jüngster Punktverluste ist sein FC Bayern München nach dem Sechs-Titel-Rekord sportlich über jede Kritik erhaben und erfährt auch im Sportstudio (ZDF) viele Lobeshymnen. Beim Thema Corona nimmt Moderator Jochen Breyer Rummenigge jedoch gehörig in die Mangel.

Und Rummenigge gab dabei gar keine gute Figur ab.

Sportstudio (ZDF): Bayern-Boss Rummenigge gerät ins Schwitzen

Das Gefühl einer „Extrawurst“ für den Profifußball in Pandemiefragen drängt sich derzeit europaweit regelrecht auf.

Obwohl auch die Bayern-Stars quer über den Kontinent und bis nach Katar reisen dürfen, um ihren Jobs nachzugehen, kritisiert Trainer Hansi Flick „sogenannte Experten“, trägt Karl-Heinz Rummenigge seine Maske nicht richtig, weil ihm sonst die Brille beschlägt und denkt gleichzeitig laut, dass Fußballer doch zuerst geimpft werden könnten.

Sportstudio (ZDF): Rummenigge gerät ins Schwimmen

„Wo ist die Demut hin?“, fragte Sportstudio-Moderator Breyer den Vorstandsvorsitzenden des deutschen Rekordmeisters deshalb. Rummenigges Nicht-Antwort ließ dabei tief blicken.

„Der Fußball hat nach wie vor die Demut. Wir sind glücklich, dass wir unseren Spielbetrieb aufrechterhalten können“, antwortete Rummenigge, flüchtete sich anschließend in das x-te Lob für das Hygienekonzept von DFL und Vereinen aus dem vergangenen April.

Bayern-Boss wird immer kleinlauter

Das ließ Breyer nicht gelten. „Das ist hier nicht das Thema“, fuhr er dem Bayern-Boss ins Wort. „Nein, ich weiß“, lenkte Rummenigge ein – doch auch sein zweiter Anlauf misslang völlig.

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„Ich glaube nicht, dass wir jetzt irgendwie arrogant sind oder irgendwelche Sonderwürste in Anspruch nehmen. Wir haben… wir haben… wir sind auch nervös. Wir sind auch alle wie, irgendwie, alle in unserem Land angespannt“, ruderte der 65-Jährige herum.

Hygienekonzept, keine Extrawurst

„Ich möchte daran erinnern: Wir haben jetzt ein Jahr ohne Zuschauer erlebt. Das ist alles nicht so, so, äh, sagen wir, einfach. Auch für den Fußball. Wir sind überhaupt nicht arrogant, wir fordern überhaupt keine Sonderbehandlung“, wiederholte Rummenigge, dem inzwischen anzusehen ist, wie unangenehm ihm die Richtung ist, die dieses Interview nun eingeschlagen hat.

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„Der Eindruck ist im Moment ein anderer“, legt Breyer nach, kritisiert den Boss der Bayern anschließend harsch und deutlich für seine deplatzierte Impf-Idee, Flüge durch Europa, die „Skandal“-Aussage über den verspäteten Katar-Flug am Berliner Flughafen und, und, und.

Uefa ist Schuld

Auf seinem Hocker im ZDF-Sportstudio wurde Karl-Heinz Rummenigge immer kleiner, entschuldigte sich teilweise und wiederholte immer wieder die gleichen beiden Aussagen, es gäbe ein Hygienekonzept und sicher keine Sonderbehandlung und schob die Schuldfrage für „Heimspiele“ deutscher Klubs in Budapest an die Uefa weiter.

Im Laufe des Interviews gewann Rummenigge dann aber auch bei weiteren kritischen Themen wie den Beziehungen zu Katar die Souveränität zurück. Dennoch dürfte er heilfroh gewesen sein, als Jochen Breyer ihn nach einer halben Stunde aus dem Interview entließ.

Null Treffer an der Torwand rundeten den äußerst unglücklichen Auftritt von Karl-Heinz-Rummenigge im Sportstudio (ZDF) ab.

 
 

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