Hertha BSC: Schock nach Relegation – Abstieg wegen Regelverstoß?

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Die Relegation hat Hertha BSC gegen den Hamburger SV (0:1, 2:0) gewonnen. Nun könnte der Klassenerhalt trotzdem wieder in Gefahr geraten!

Einem Bericht zufolge prüft der Hamburger SV derzeit einen Einspruch gegen die Spielwertung des Rückspiels der Relegation gegen Hertha BSC. Grund ist eine Ungereimtheit bei einem Wechsel der Berliner.

Hertha BSC: Wechselpanne in der Relegation? HSV prüft Einspruch

Das Regelwerk im deutschen Profifußball besagt: Jedem Team stehen fünf Wechsel zu. Diese dürfen jedoch nur zu drei Zeitpunkten plus Halbzeitpause durchgeführt werden.

Ein Doppelwechsel von Felix Magath kurz vor dem Sieg im Relegations-Rückspiel beim HSV sorgt nun nachträglich für Wirbel. Hat die Hertha gegen die Regel verstoßen?

Doppel-Auswechslung zieht sich – hat Hertha BSC zu oft gewechselt?

In der 81. Minute hatte Berlin einen Doppelwechsel angekündigt. Marvin Plattenhardt und Ishak Belfodil sollten raus, Fredrik André Björkan und Myziane Maolida rein.

Doch während Torschütze Plattenhardt den Platz sofort verließ, blieb Belfodil noch für über eine Minute auf dem Rasen, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Das führt dazu, dass die beiden Auswechslungen zu unterschiedlichen Spielminuten durchgeführt wurden – und nicht mehr als Doppelwechsel gelten könnten.

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Für Hertha BSC könnte das zu einer schwerwiegenden Stolperfalle werden. Denn weil anschließend auch noch Niklas Stark und Vladimir Darida eingewechselt worden waren, hatte Magath technisch gesehen womöglich einen Wechselzeitpunkt mehr in Anspruch genommen, als erlaubt.

HSV prüft Einspruch

Dass Wechselfehler aus regeltechnischer Sicht keine Lapalie sind, musste zu Beginn der Saison bereits der VfL Wolfsburg schmerzlich feststellen. Weil Mark van Bommel in der ersten Pokalrunde gegen Preußen Münster einmal zu oft gewechselt hatte, flogen die Wölfe am Grünen Tisch aus dem Wettbewerb.

Wie das „Abendblatt“ berichtet, prüft der Hamburger SV mit Hilfe eines Juristen die Erfolgsaussichten eines Einspruchs. Eine erste Analyse der Hanseaten ergab dabei jedoch, dass die Aussichten eher schlecht sind.

Der Grund: Die Partie war zwischenzeitlich nicht wieder angepfiffen worden. In den Augen des Justiziars wohl ein schlagendes Kriterium bei der Bewertung der Panne von Hertha BSC in der Relegation. Ob es dennoch einen Einspruch geben wird?